©LigaInsider/Getty ImagesSuzuki-Verletzung: Prognose und Ersatzkandidaten
Der SC Freiburg muss den Rest der Saison ohne Yuito Suzuki planen. Der Offensivspieler zog sich beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg eine Fraktur des rechten Schlüsselbeins zu. Dabei handelt es sich um einen Bruch im Bereich zwischen Brustbein und Schulter, der in der Regel mit einer mehrwöchigen Ruhigstellung einhergeht und erst anschließend wieder eine schrittweise Belastungssteigerung zulässt.
Eine konkrete Ausfalldauer nannte der Klub nicht, doch laut Datenlage von LigaInsider liegt die durchschnittliche Pause bei rund 49 Tagen. Damit ist ein Einsatz im Saisonendspurt ausgeschlossen – Freiburg muss den kreativen Part im offensiven Zentrum neu verteilen.
Durch den Suzuki-Ausfall bietet sich eine Verschiebung innerhalb der bestehenden Struktur an: Angreifer Lucas Höler bringt die nötigen Qualitäten für die offensive Mittelfeldrolle mit, wodurch Manzambi weiterhin auf der Doppelsechs agieren könnte. Das dürfte die A-Option für Coach Julian Schuster sein. Vincenzo Grifo kann ebenfalls die Zehn bekleiden – in diesem Fall würde auf der linken Seite Platz für weitere Spieler entstehen, etwa für Derry Scherhant.
Als weiterer Lösungsansatz gilt aber auch Johan Manzambi, der zuletzt zwar häufiger aus einer tieferen Rolle kam, die Position auf der Zehn aber positionsgetreu ausfüllen kann. In diesem Szenario könnte Nicolas Höfler wieder verstärkt in die Mannschaft rücken und gemeinsam mit Maximilian Eggestein das Zentrum stabilisieren. Das ist aber eher als Notfallplan zu verstehen.
Eine Rolle als Außenseiter auf zusätzliche Einsatzminuten nimmt zudem Talent Rouven Tarnutzer ein. Klar ist: Freiburg verfügt über mehrere interne Lösungen.
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