SCF
SVWAufstellung

Ø Liga 15,4


Backhaus wurde beim 4:1 kaum gefordert – 2 Paraden, 1 abgewehrte Großchance, 1 Klärungsaktion in 95 Minuten – und kassierte trotzdem ein Gegentor. 33 angekommene Pässe sind für einen Torwart über die volle Distanz zudem ein magerer Aufbau-Wert.

Kübler machte auf der rechten Seite einen unauffälligen Job: 2 gewonnene Tacklings, 2 Klärungen im eigenen Strafraum, 4 gewonnene gegen 2 verlorene Defensivaktionen. Mit 35 angekommenen Pässen nach vorne kaum ein Faktor, nach 69 Minuten war Schluss.

Ginter war beim 4:1 gegen Bremen der Ruhepol hinten und vorne beteiligt: 65 angekommene Pässe, eine Vorlage, kein einziges Foul. 8 gewonnene gegen 4 verlorene Defensivaktionen sind der einzige kleine Makel an einem starken Nachmittag.

Lienhart erledigte seinen Job ohne Aufsehen: 6 gewonnene gegen nur 1 verlorene Defensivaktion, 3 Klärungen im eigenen Strafraum und 60 angekommene Pässe im Aufbau. Nach 69 Minuten war für ihn Feierabend – ein ordentlicher Arbeitstag, mehr nicht.

Makengo stand links stabil: 5 gewonnene und keine verlorene Defensivaktion, dazu 3 Klärungen im eigenen Strafraum. Mit 49 angekommenen Pässen auch im Aufbau verlässlich. Ein grundsolider, unauffälliger Nachmittag.

Eggestein hielt beim 4:1 den Laden im Zentrum zusammen: 50 angekommene Pässe und 57 erfolgreiche Offensivaktionen bei nur 6 Ballverlusten. Nach vorne blieb es bei 2 Torabschlüssen und einer Torschussvorlage – solide Arbeit, kein Glanz.

Engelhardt blieb beim 4:1 hinter seinen Möglichkeiten: 13 Ballverluste stehen nur 34 erfolgreichen Offensivaktionen und 31 angekommenen Pässen gegenüber. Ein Torabschluss in 95 Minuten ist für einen Mittelfeldspieler auch kein Argument. Der Sieg kaschiert einen schwachen Tag.

Suzuki zerlegte Bremen beim 4:1 mit einem Dreierpack – 3 Torabschlüsse, 3 Treffer, kälter geht es nicht. Dazu 38 erfolgreiche Offensivaktionen in 80 Minuten; die 12 Ballverluste sind bei dieser Ausbeute Nebensache. Eine Gala des Unterschiedsspielers.

Beste lieferte in 46 Minuten eine Vorlage und 2 Torabschlüsse, dann war Pause – und Schluss. 8 Ballverluste bei 25 erfolgreichen Offensivaktionen zeigen, wie viel Risiko er dafür ging. Ein Halbzeit-Auftritt mit Licht und Schatten.

Scherhant steuerte beim 4:1 eine Vorlage und 2 Torabschlüsse bei, ging dafür aber viel Risiko: 20 Ballverluste bei 28 erfolgreichen Offensivaktionen. Über 95 Minuten viel Betrieb auf links, aber nur 22 angekommene Pässe – die Bilanz ist durchwachsen.

Matanovic war beim 4:1 gegen Bremen der Unterschiedsspieler im Sturm: Tor, Vorlage, 5 Torabschlüsse und 3 erfolgreiche Dribblings in 73 Minuten. Dazu 2 Torschussvorlagen – die 7 Ballverluste sind der Preis für 22 erfolgreiche Offensivaktionen. Eine Gala, bis er ausgewechselt wurde.

Irie kam ab Minute 46 und hatte mit 4 erfolgreichen Dribblings den einzigen Lichtblick seines Auftritts. Sonst blieb es bei einem Torabschluss und 14 angekommenen Pässen bei 6 Ballverlusten – das Endprodukt fehlte in 49 Minuten komplett.

Treu kam nach 69 Minuten für die Schlussphase und hatte defensiv wenig zu tun: 4 gewonnene, keine verlorene Defensivaktion, dazu ein geblockter Schuss. Nach vorne mit 12 angekommenen Pässen ohne Akzent – zu wenig, um in 26 Minuten aufzufallen.

Rosenfelder kam nach 69 Minuten in die Abwehrkette: 5 gewonnene gegen 1 verlorene Defensivaktion, 2 Interceptions in 26 Minuten. Mit nur 12 angekommenen Pässen im Aufbau kaum eingebunden – zu kurz, um mehr zu bewegen.

Ab der 73. Minute dabei – 22 Minuten sind zu wenig für ein belastbares Urteil.
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