Urs Fischer hat seine Mannschaft für das Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München mit einer Portion mehr Tempo ausgestattet. Der Trainer des 1. FC Mainz 05 beorderte Ransford Königsdörffer anstelle von Phillip Tietz in die Startelf, machte vor Anpfiff aber klar, dass es sich nicht allein um eine taktische Maßnahme handelt.
Es sei auch ein Lohn für Königsdörffers Leistungen der vergangenen Wochen, erklärte er am Sky-Mikro: „Er musste acht Spiele hinten anstehen“, so Fischer mit Blick auf acht Jokereinsätze an den ersten acht Bundesliga-Spieltagen dieser Saison.
Zwei Tore und zuletzt eine Vorlage sprangen immerhin dabei heraus. Das nun erfolgte Startelf-Debüt habe sich der Sommer-Neuzugang aus Hamburg „verdient und erarbeitet“.
Die strategische Komponente spielt gewiss ebenso eine Rolle. Kompaktheit wird zwar wichtig sein, aber „gegen Bayern nur zu verteidigen, ist fast unmöglich“, betonte Fischer, „du brauchst auch Entlastung“. Für die soll Königsdörffer als weiterer Tempospieler neben Becker in Umschaltsituationen sorgen.
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