Wäre das Wechselkontingent von Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovač im Supercup gegen Bayern (1:2) nicht schon ausgeschöpft gewesen, er hätte mutmaßlich Ramy Bensebaini in der Schlussphase noch ausgewechselt. Sein Verteidiger hatte sichtlich zu kämpfen, biss aber auf die Zähne. Den Schlusspfiff erlebte er trotzdem nicht: Für ein grobes Einsteigen gegen Ismael Saibari sah er noch die Rote Karte.
Bensebaini war rund zehn Minuten vor Schluss anzumerken, dass er mit der Luft zu kämpfen hatte. Er hatte nach rund einer gespielten Stunde unglücklich das Knie von Mitspieler Waldemar Anton in der Bauchgegend abbekommen und auch behandelt werden müssen. Auch wenn es zunächst anders schien, konnte er die Partie anschließend aber fortsetzen.
Nun bleibt abzuwarten, ob in den nächsten Tagen Entwarnung gegeben werden kann oder Bensebaini nicht doch mit Nachwirkungen zu kämpfen hat. Die Rote Karte wird einem Einsatz in der Bundesliga mutmaßlich nicht im Wege stehen. In einer ähnlichen Situation war Martin Terrier (Bayer Leverkusen) nach einem Platzverweis für den DFB-Pokal gesperrt worden. Beim BVB-Profi könnte es ebenso laufen. Die konkrete Entscheidung obliegt letztlich aber dem DFB-Sportgericht.
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