©Stuart Franklin / Getty ImagesAfolayan muss um Kaderplatz kämpfen
Der FC St. Pauli kämpft weiter mit seiner Formkrise, wovon auch Oladapo Afolayan betroffen ist. Beim 0:1 gegen Union Berlin, der bereits achten Bundesliga-Niederlage in Folge, tauchte der 28-Jährige erstmals in dieser Saison nicht im Kader auf. Eine Verletzung lag nicht vor – der Flügelstürmer wurde aus sportlichen Gründen außen vor gelassen.
Trainer Alexander Blessin erklärte laut Hamburger Abendblatt: „Es war kein Ausfall oder sonst irgendwas.“ Vielmehr sei die Entscheidung ein Resultat der aktuellen Leistungs- und Konkurrenzsituation auf den Offensivpositionen. Sieben Einsätze ohne Torbeteiligung hatten Afolayan zuletzt ins Hintertreffen geraten lassen.
Statt Afolayan rückten mit Abdoulie Ceesay und Ricky-Jade Jones zwei frische Optionen in den Kader. Ceesay kehrte mit Rückenwind von der Nationalmannschaft zurück – zwei Treffer für Gambia hatten ihm neues Selbstvertrauen verpasst. „Ceesay hat es davor sehr gut gemacht, sprühte jetzt auch mit den zwei Toren vor Energie. Dieses Positive hatte auch Ricky“, erklärte Blessin seinen Entschluss.
Während Jones letztlich ohne Einsatz blieb, kam Ceesay in der Schlussphase, konnte jedoch keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Die beste Chance des Spiels hatte ohnehin Mathias Pereira Lage, der in Halbzeit zwei den Innenpfosten traf – sinnbildlich für die aktuelle Lage der Kiezkicker.
Am kommenden Wochenende wartet ausgerechnet der FC Bayern München. Ob Afolayan dann wieder im Aufgebot steht oder sich erneut auf ein freies Wochenende einstellen muss, hängt nun maßgeblich von der Trainingswoche ab.
Blessin machte klar: Leistung entscheidet. Und für Afolayan bedeutet das: Er muss liefern, um seinen Platz zurückzuerobern.

















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