Niklas Stark muss sich beim SV Werder Bremen zunehmend mit einer Rolle abseits des Spielfelds arrangieren. Der 31-jährige Innenverteidiger ist aufgrund seiner anhaltenden Hüftprobleme körperlich nicht mehr uneingeschränkt belastbar. In den bisherigen fünf Pflichtspielen der Saison blieb der Routinier ohne Einsatzminute.
„Sicherlich können wir Niklas nicht uneingeschränkt als Stammkraft einplanen“, erklärte Sportchef Clemens Fritz laut der DeichStube. Die veränderte Situation sei beiden Seiten bereits im Sommer bewusst gewesen. Stark selbst hatte vor Saisonbeginn von einem weiterhin bestehenden Defizit an der Hüfte berichtet, mit dem er inzwischen umzugehen wisse.
Ganz auf den erfahrenen Abwehrspieler verzichten möchte Werder allerdings nicht. „Wichtig ist er aber dennoch für die Mannschaft, während seiner Einsätze sportlich und darüber hinaus auch als Typ in der Kabine und auf der Bank“, betonte Fritz. Stark bringt es auf 284 Bundesliga-Partien und unterstützt seine Mitspieler auch während der Begegnungen aktiv von außen.
Zunehmend gefragt ist der ehemalige Nationalspieler dabei als Mentor für die jüngeren Profis. „Mit seiner Erfahrung kann er Jungs wie Oskar Wójcik und Mick Schmetgens helfen“, so Fritz. Gerade angesichts der zahlreichen personellen Veränderungen im Sommer schätzt Werder den Verbleib des langjährigen Leistungsträgers.
Wie es für Stark in Zukunft weitergeht, bleibt offen. Der Innenverteidiger hatte im Sommer erklärt, sich grundsätzlich vorstellen zu können, seine Karriere irgendwann in Bremen zu beenden. Zuvor möchte er allerdings noch einige Spiele absolvieren.
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