Tom Rothe wird in der anstehenden Länderspielpause nicht zur deutschen U21-Nationalmannschaft reisen. Der Linksverteidiger des 1. FC Union Berlin fehlt im Aufgebot von Bundestrainer Antonio Di Salvo für die Begegnungen mit Belgien (13. November) und Kroatien (17. November). Warum der 22-Jährige nicht berücksichtigt wurde, ist bislang unklar.
Auch auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg gab Union-Trainer Mauro Lustrinelli keine konkrete Auskunft über Rothes körperlichen Zustand. Der Schweizer erklärte lediglich, dass er mit Di Salvo über die Situation von Rothe und dessen Teamkollegen Aljoscha Kemlein gesprochen habe. Im Anschluss sei die Entscheidung über die Nichtberücksichtigung gefallen.
Während der DFB Kemlein ausdrücklich zu den verletzten beziehungsweise im Aufbautraining befindlichen Spielern zählt, wird Rothe in dieser Auflistung nicht genannt. Kemlein hatte sich nach Angaben von Lustrinelli im vergangenen Spiel Probleme an der Schulter zugezogen.
Ob Rothes fehlende Nominierung auch Auswirkungen auf seine Verfügbarkeit für die Bundesliga-Partie in Freiburg hat, bleibt damit offen. Eine konkrete Verletzung oder einen möglichen Ausfall bestätigte Lustrinelli nicht. Der kicker bekräftigt zudem, dass Rothe gegen die Breisgauer dabei sein wird.
Für die Startelf der Köpenicker dürfte die Personalie ohnehin keine allzu großen Konsequenzen haben. Derrick Köhn hatte Rothe bereits beim jüngsten 1:1 gegen den 1. FC Köln auf der linken Abwehrseite ersetzt und sich mit seinem Auftritt für weitere Einsätze von Beginn an empfohlen.
Damit könnte der 27-Jährige auch gegen Freiburg erneut den Vorzug erhalten – unabhängig davon, in welchem Umfang Rothe zur Verfügung steht.
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