Deniz Undav wartet beim VfB Stuttgart weiterhin auf seinen ersten Bundesliga-Treffer der Saison. Während sich der 30-Jährige zuletzt selbst ratlos über seine Torflaute gezeigt hatte, sieht Cheftrainer Sebastian Hoeneß eine positive Entwicklung bei seinem Angreifer. Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen (Samstag, 18:30 Uhr) hob er insbesondere dessen Qualitäten als Vorbereiter hervor.
Angesprochen auf den Vergleich mit Werder-Stürmer Niclas Füllkrug, der bereits neun Bundesliga-Tore auf dem Konto hat, räumte Hoeneß ein, dass Undav derzeit vor allem die Treffer fehlen. Seine Bedeutung für das Offensivspiel der Schwaben sei deshalb aber nicht geringer.
„Wenn man das Spiel in Istanbul nimmt, könnten da eigentlich schon wieder ein oder zwei Assists stehen. Das ist gefühlt in jedem Spiel so“, erklärte Hoeneß mit Blick auf die 0:2-Niederlage bei Galatasaray. Undav hatte dort mehrere gute Möglichkeiten eingeleitet, die seine Mitspieler allerdings nicht verwerten konnten.
Für den VfB-Coach ist die fehlende Torausbeute deshalb kein Grund, die Leistungen seines Offensivspielers grundsätzlich infrage zu stellen. „Das sind am Ende auch Tore, nur dass andere sie erzielen. Deniz ist derjenige, der sie vorbereitet“, betonte Hoeneß.
Auch die Entwicklung des Stürmers stimmt den Trainer zuversichtlich: „Deniz strahlt Torgefahr aus. Ich finde, dass er generell immer besser in Schwung kommt.“ Dass die Bemühungen bislang nicht häufiger mit Toren belohnt wurden, sieht Hoeneß zugleich als Problem der gesamten Mannschaft. „Bei ihm ist es wie bei uns insgesamt: Das letzte bisschen fehlt gerade.“
Im direkten Duell mit Füllkrug und Werder Bremen bietet sich Undav am Samstag nun die nächste Gelegenheit, seine persönliche Torflaute in der Bundesliga zu beenden. Während der Bremer Angreifer bereits regelmäßig trifft, hofft der VfB darauf, dass auch Undav seine zunehmende Präsenz im Offensivspiel bald wieder in eigene Treffer ummünzen kann.
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