Martín Demichelis hat sich nach dem 2:0-Auswärtssieg von RB Leipzig beim FC Schalke 04 deutlich zu seiner Zukunft als Cheftrainer der Sachsen geäußert. Der 45-Jährige machte dabei klar, dass er seinen Verbleib beim Klub eng an das Erreichen der sportlichen Saisonziele knüpft – und im Falle eines Scheiterns selbst Konsequenzen ziehen würde.
„Ich weiß, ich muss die Ziele mit RB Leipzig erreichen, deswegen bin ich hier. Und wenn wir die Ziele am Ende der Saison nicht erreichen, dann gehe ich selbst. Das ist so. Die Menschen, die mich kennen, wissen das ganz genau“, erklärte Demichelis zuletzt auf der Pressekonferenz.
Hinter dem Argentinier liegen turbulente Wochen. Nach den deutlichen Niederlagen gegen den FC Bayern München (1:6) und Real Madrid (1:4) waren Diskussionen um seine Position aufgekommen. Zuletzt gelang Leipzig mit Siegen gegen die SV Elversberg (4:0), Rot-Weiss Essen im DFB-Pokal (2:1) und Schalke allerdings eine erfolgreiche Woche.
Trotz der jüngsten Ergebnisse zeigte sich Demichelis zurückhaltend. „Es war jetzt nur unser erster Auswärtssieg. Die Saison ist noch lang“, betonte der RB-Coach nach dem Erfolg in Gelsenkirchen.
Als Mindestziel gelte die erneute Qualifikation für die Champions League. Mit dem Sieg auf Schalke rückten die Leipziger erstmals seit dem ersten Spieltag wieder unter die ersten vier Mannschaften der Bundesliga-Tabelle und liegen nur noch drei Punkte hinter dem Führungsduo aus München und Dortmund.
Die nächste Bewährungsprobe wartet bereits am Mittwoch (21:00 Uhr), wenn RB Leipzig in der Champions League auf Manchester City trifft. Nach nur einem Sieg aus den ersten drei Partien stehen die Sachsen auch auf internationaler Bühne unter Zugzwang.
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