Nnamdi Collins kommt bei Eintracht Frankfurt weiterhin nicht richtig in Fahrt. Der 22-jährige Innenverteidiger konnte auch beim 3:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV nicht überzeugen und musste vorzeitig vom Platz, nachdem er nur knapp einem Platzverweis wegen Gelb-Rot entgangen war. Trainer Adi Hütter zeigte sich mit dem Auftritt seines Schützlings nicht zufrieden.
„Ich denke schon, dass er es besser machen kann“, erklärte Hütter auf der Pressekonferenz nach der Partie. Collins habe versucht, die geforderte offensive Durchschlagskraft zu entwickeln, sei dabei aber nur bedingt erfolgreich gewesen. Nach einer weiteren kritischen Aktion blieb dem Coach schließlich keine andere Wahl als die Auswechslung. „Da hatten wir Glück, dass es nicht Gelb-Rot gibt“, räumte er ein.
Gleichzeitig nahm Hütter den Defensivspieler angesichts seiner schwierigen Vorbereitung in Schutz. Collins habe längere Zeit gefehlt und sei deshalb noch nicht in der gewünschten Verfassung. Ob sich seine zuletzt durchwachsenen Leistungen auf die künftige Startelfbesetzung auswirken, ließ der Trainer offen: „Schauen wir mal, wie wir in Zukunft mit ihm umgehen werden.“
Mit Elias Baum steht jedenfalls ein weiterer junger Verteidiger bereit, dessen Entwicklung Hütter ausdrücklich positiv hervorhob. Schon am Wochenende treffen die Frankfurter in der Bundesliga erneut auf den HSV. Ob Collins dann wieder von Beginn an auflaufen darf, bleibt abzuwarten.
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