Can Uzun hat beim 3:1-Erfolg von Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV einen bleibenden Eindruck bei Trainer Adi Hütter hinterlassen. Der Offensivspieler überzeugte seinen Coach dabei nicht nur mit seinen fußballerischen Qualitäten, sondern vor allem mit einer deutlich verbesserten Einstellung zur Arbeit gegen den Ball und für die Mannschaft.
„Ich habe einen anderen Can Uzun gesehen als vorher, wenn man nur die Bereitschaft und die Leidenschaft sieht, der Mannschaft zu helfen“, lobte Hütter auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. An den außergewöhnlichen Fähigkeiten des Offensivmannes zweifelt der Trainer ohnehin nicht. Allerdings stellte er klar: „Aber Ausnahmespieler alleine ist mir zu wenig.“
Besonders erfreut zeigte sich Hütter darüber, dass Uzun seine individuellen Stärken diesmal mit dem nötigen Einsatz für das Kollektiv verband. „Heute hat er gezeigt, was er imstande ist, für die Mannschaft und sich selbst auch zu arbeiten. Das hat mir schon sehr gut gefallen“, erklärte der Coach.
Mit Blick auf die Konkurrenzsituation verwies Hütter zudem auf Younes Ebnoutalib, der trotz seiner sechs Treffer ebenfalls nicht immer in der Startelf steht. Entscheidend sei der Erfolg der Mannschaft. Dass Spieler auf ausbleibende Einsatzzeiten mit starken Leistungen reagieren, sei ihm dabei besonders wichtig. Uzun hat in dieser Hinsicht jedenfalls Argumente für weitere Chancen gesammelt.
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