Lilian Brassier stand in dieser Bundesliga-Saison als einziger Verteidiger bei Eintracht Frankfurt über die volle Spielzeit auf dem Platz. Der Sommerneuzugang von Stade Rennes hat seine Rolle und das neue Umfeld sehr schnell angenommen und fühlt sich am Main wohl. Zuletzt zeigte er das auch mit sehr guten Leistungen auf dem Rasen.
SGE-Trainer Adi Hütter ist begeistert vom Franzosen: „Bei ihm muss man auch ein Kompliment aussprechen, wie schnell er sich an die Mannschaft gewöhnt hat und sich wohlfühlt, aber auch wie die Mannschaft ihn aufgenommen hat. Wenn einer solche Leistungen bringt, dann merkt man auch sofort, dass er sich wohlfühlt.“
Brassiers Adaption ist bemerkenswert. Der Franzose ist schon nach sieben Spieltagen nicht mehr aus der Innenverteidigung neben Kapitän Robin Koch wegzudenken. „Auch wie er teilweise in den Trainings ist, wie er mit den Jungs spricht, er wird in Zukunft auch eine Führungsrolle übernehmen, wenn er dann auch die Sprache noch besser beherrscht“, ist sich der Österreicher sicher.
Dem 26-Jährigen gehört die Zukunft bei der Eintracht. Das war bereits im Sommer klar, als er einen Vertrag bis 2031 unterschrieb. Dennoch ist eine Umstellung von der Ligue 1 zur Bundesliga kein Selbstläufer. Hütter weiß, dass dies für seine Qualität spricht: „Er ist hundertprozentig integriert und er hat auch relativ schnell die Liga adaptiert. Er ist ein guter Spieler, den ich vorher schon kannte. Ich bin sehr froh, dass er jetzt schon sehr gut funktioniert.“
Die Wege der beiden kreuzten sich schon in Frankreich, als Hütter die AS Monaco trainierte. Durch den Aufwärtstrend in Frankfurts Defensive und zuletzt nur einem Gegentor in den vergangenen beiden Partien, dürfte Brassier weiterhin klar gesetzt sein - gerade durch sein gutes Zweikampfverhalten und die lobenden Aussagen seines Trainers.
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