Danny da Costa hat sich beim 1. FSV Mainz 05 mit seiner Rückkehr in die Startelf gegen den FC Schalke 04 (1:0) erfolgreich zurückgemeldet. Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag (15:30 Uhr) erklärte Trainer Urs Fischer noch einmal, warum er zuletzt auf den erfahrenen Abwehrspieler gesetzt hatte.
„Mir ging es darum, ein bisschen mehr Erfahrung auf dem Platz zu haben“, sagte Fischer. Da Costa, Stefan Posch und Kacper Potulski hätten in dieser Konstellation bereits in der vergangenen Saison zusammengespielt und dabei teilweise sehr gute Leistungen gezeigt. Die zuvor vielen Gegentore wollte der Coach ausdrücklich nicht am dafür aus der Startelf gerückten Fabio Gruber festmachen: „Es lag nicht nur an Fabio, sondern am Ende an allen.“
Entsprechend hob Fischer auch beim Zu-null-Spiel auf Schalke die Leistung des gesamten Teams hervor. Von den Sturmspitzen über das Mittelfeld bis hin zur Defensive müssten „die Zahnräder ineinandergreifen“. Gelinge das, steige die Wahrscheinlichkeit, wenige Chancen zuzulassen. Gerade weil nicht in jeder Partie mehrere eigene Treffer gelingen, sei defensive Stabilität für die kommenden Aufgaben wichtig.
Besonders positiv äußerte sich Fischer über den Umgang da Costas mit seiner vorherigen Reservistenrolle. „Er hat unter der Woche immer wieder Gas gegeben und gezeigt, dass er bereit ist, wenn der Trainer das Gefühl hat, ihn zu brauchen“, lobte der 60-Jährige. Der Routinier habe die Entscheidungen des Trainers angenommen und dabei den Mannschaftsgedanken in den Vordergrund gestellt.
Dass ein Spieler mit wenig Einsatzzeit nicht immer zufrieden sei, gehöre für Fischer allerdings genauso dazu. Entscheidend sei letztlich die Reaktion darauf. Da Costa hat dem Coach in dieser Hinsicht zuletzt offenbar genau das gezeigt, was dieser von seinen Spielern erwartet – und seine Chance auf Schalke anschließend genutzt.
Nach dem erfolgreichen Auftritt spricht somit aktuell wenig dafür, dass Fischer seine Abwehrformation gegen Werder wieder verändert. Da Costa dürfte also gute Chancen haben, erneut von Beginn an aufzulaufen.
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