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Carney Chukwuemeka hat seine Chance bei Borussia Dortmund genutzt. Der 23-jährige Offensivspieler durfte beim Champions-League-Auswärtsspiel gegen den Sabah FK erstmals in dieser Saison von Beginn an ran und wusste dabei zu überzeugen. Cheftrainer Niko Kovač zeigte sich im Anschluss entsprechend zufrieden mit dem Auftritt des Österreichers.

 

Chukwuemeka war für den verletzten Konstantinos Karetsas (Bandverletzung) in die Anfangsformation gerückt und bildete gemeinsam mit Felix Nmecha und Joey Veerman das Dortmunder Mittelfeld. Eine Konstellation, die Kovač ausdrücklich lobte.

 

„Er hat es richtig gut gemacht“, erklärte der BVB-Coach über Chukwuemeka. Mit den drei Akteuren habe man „Spielertypen, die am Ball eine Menge können und auch ihre Spielsituationen gut lösen konnten“, auf dem Platz gehabt.

 

Besonders in der Anfangsphase machte sich das bemerkbar. Bereits nach zehn Minuten hatte Dortmund fünf Torschüsse abgegeben. Chukwuemeka sei daran beteiligt gewesen und habe mehrere Angriffe vorbereitet.

 

Auch gegen den Ball erfüllte er die Erwartungen seines Trainers. „Ich fand auch, dass er es defensiv gut gemacht hat. Er hat sich dort wirklich bemüht und die Zweikämpfe gesucht“, hielt Kovač fest.

 

Kovač erklärt Idee hinter der Doppelspitze

Neben der Mittelfeldbesetzung ging der Dortmunder Trainer auch auf die taktische Ausrichtung mit Serhou Guirassy und Fábio Silva ein. Die Entscheidung, zwei Achter und zwei Mittelstürmer aufzubieten, habe sich gegen die Viererkette des Gegners ausgezahlt.

 

„Durch die Maßnahme heute, zwei Achter und zwei Mittelstürmer aufzustellen, haben wir dem Gegner – gerade in der Viererkette – große Probleme bereitet“, erläuterte Kovač. Dabei hob er insbesondere die Rolle von Silva hervor: „Silva hat viele Löcher gerissen, die Guirassy braucht.“

 

Für Chukwuemeka war der Auftritt somit ein gelungenes Bewerbungsschreiben für weitere Einsätze in der Startelf. Ob Kovač auch in den kommenden Partien auf diese Mittelfeld- und Angriffsbesetzung setzt, bleibt abzuwarten.

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