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Joe Scally und Lukas Ullrich haben mit ihren Auftritten auf den Außenbahnen zuletzt Pluspunkte bei Gladbach-Trainer Alexander Blessin gesammelt. Besonders die offensive Ausrichtung der beiden Flügelverteidiger beim Spiel gegen den 1. FC Köln entsprach den Vorstellungen des 53-Jährigen.

 

„Ich will aktive Außenverteidiger. Dafür spielt man ja mit der Dreierkette. Das ist offensiv ausgerichtet“, erklärte Blessin und zeigte sich mit der Umsetzung zufrieden: „Joe hat es sehr gut ausgelegt – beide, auch Ulle auf der anderen Seite. Es geht immer besser, aber es war schon in die richtige Richtung.“

 

Dass Scally und Ullrich bei ihren Vorstößen Räume hinter sich öffnen, nimmt der Coach grundsätzlich in Kauf. Die Absicherung soll in solchen Situationen durch die drei Innenverteidiger oder einen zurückfallenden Sechser erfolgen. Entscheidend sei für Blessin, dass sich seine Schienenspieler konsequent am Angriffsspiel beteiligen.

 

Ganz ohne Kritik kamen die beiden allerdings nicht davon. „Ein, zwei Situationen waren in der Absicherung nicht gut kommuniziert, darüber haben wir geredet“, räumte der Trainer ein. An seiner offensiven Grundidee ändert das jedoch nichts: „Im Grundsatz brauchen und wollen wir die hohen Außenverteidiger, die sich immer in der Offensive einbinden.“

 

Für Scally und Ullrich ist damit klar, worauf es unter Blessin ankommt: Mutige Vorstöße sind ausdrücklich erwünscht, solange die Abstimmung mit den absichernden Mitspielern funktioniert.

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