Bei Albert Sambi Lokonga bleibt die Situation vor dem Bundesliga-Heimspiel des Hamburger SV gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15:30 Uhr) spannend. Während das Hamburger Abendblatt am Freitagmittag noch von einem wahrscheinlichen Ausfall des 26-Jährigen berichtete, lässt BILD die Tür für einen Einsatz weiterhin offen. Selbst ein Platz in der Startelf soll nicht ausgeschlossen sein.
Dabei konnte Sambi Lokonga am Freitag nicht am Abschlusstraining seiner Mannschaftskollegen teilnehmen. Stattdessen absolvierte der Belgier aufgrund seiner Oberschenkelprobleme nur ein individuelles Programm mit Rehatrainer Sebastian Capel. Schon während der gesamten Woche war er nur eingeschränkt belastbar gewesen.
Laut BILD erhält der Mittelfeldspieler bei der Entscheidung über seine Einsatzfähigkeit jedoch ein gewisses Mitspracherecht. Entscheidend sei auch, ob sich Sambi Lokonga selbst körperlich in der Lage sieht, der Mannschaft zu helfen. Eine verfrühte Rückkehr, die möglicherweise einen längeren Ausfall nach sich ziehen könnte, soll unbedingt vermieden werden.
Falls der Belgier grünes Licht gibt, soll er die Hamburger gegen Stuttgart sogar als Kapitän aufs Feld führen. Nach dem Kreuzbandriss von Nicolai Remberg, dessen Binde Sambi Lokonga bereits beim 3:2-Erfolg gegen Hoffenheim übernommen hatte, wäre er damit auch in der Anfangsformation der neue Führungsspieler. Reicht es hingegen nicht für einen Einsatz, würde die Kapitänsbinde in diesem Fall voraussichtlich Nicolas Capaldo übernehmen.
Trotz der zuletzt skeptischen Einschätzung des Abendblatts ist die Personalie Sambi Lokonga damit noch nicht abschließend geklärt. Ob der Mittelfeldspieler rechtzeitig fit wird und womöglich sogar von Beginn an aufläuft, dürfte sich erst kurzfristig zeigen.
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