Unmittelbar nach dem 4:0-Erfolg von Bayer Leverkusen gegen Lech Posen in der Europa League galt die Aufmerksamkeit einiger Werkself-Profis besonders Afonso Moreira. Mehrere Mitspieler gingen nach Abpfiff zum Portugiesen, um ihn aufzumuntern. Der 21-Jährige, der im Sommer aus Lyon an den Rhein wechselte, hatte in der Schlussphase mehrere gute Torchancen vergeben und wartet damit weiterhin auf seinen ersten Treffer für Bayer 04.
Ganz ohne Erfolgserlebnis blieb Moreira allerdings nicht: In der 89. Minute legte er den Treffer von Ibrahim Maza zum 4:0-Endstand auf und steuerte damit immerhin eine Torvorlage zum überzeugenden Sieg bei.
Trainer Carles Martínez hob auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg (Sonntag, 15:30 Uhr) insbesondere den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor: „Unsere Kultur als Gruppe wächst und ist gut. Wir sind so viele Stunden zusammen und wie eine Familie.“
Der Spanier machte auch deutlich, dass er seinem Neuzugang trotz der vergebenen Möglichkeiten vertraut: „In dem Moment, als er die Chance vergeben hat, habe ich mich natürlich geärgert, aber ich mag sehr vieles an Afonso. Er macht sehr vieles sehr gut und assistiert oft. Er weiß auch, dass wir uns verbessern müssen, aber mit Selbstbewusstsein. Wir müssen an uns glauben, weil wir ein sehr gutes Team sind.“
Moreira hat in seinen ersten Wochen bei Leverkusen bereits positive Akzente gesetzt und wettbewerbsübergreifend drei Treffer vorbereitet. Was ihm noch fehlt, ist das erste eigene Tor. Vielleicht gelingt ihm das ausgerechnet im anstehenden Duell mit Tabellenführer Freiburg.
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