Zum Inhalt springen

Der SC Freiburg hat beim 3:2-Erfolg gegen den FK Jablonec in der Conference League gezeigt, dass auch die Spieler aus der zweiten Reihe wichtige Beiträge leisten können. Cheftrainer Julian Schuster nahm im Vergleich zum vorherigen Bundesliga-Spiel gegen den FC Schalke 04 zahlreiche Veränderungen an seiner Startelf vor – und zeigte sich anschließend zufrieden mit der Leistung seiner neu ins Team gerückten Akteure.

 

Unter anderem erhielten Patrick Osterhage, Max Rosenfelder, Vincenzo Grifo und Cyriaque Irié die Gelegenheit, sich von Beginn an zu beweisen. Schuster ging es dabei nicht nur darum, die Belastung seiner Stammkräfte zu reduzieren, sondern auch darum, möglichst viele Spieler für die kommenden Aufgaben in Form zu bringen.

 

„Bei der Anzahl an Spielen werden wir alle benötigen“, erklärte der 41-Jährige nach der Partie. Voraussetzung für Einsatzzeiten seien unter anderem entsprechende Trainingsleistungen. Im Idealfall wolle er möglichst viele Akteure im Spielrhythmus halten, auch wenn sich das nicht immer umsetzen lasse.

 

Schuster hebt Grifo, Osterhage und Irié hervor

Besonders erfreulich war für den Freiburg-Coach, dass die zahlreichen Umstellungen dem Zusammenspiel seiner Mannschaft kaum anzumerken waren. „Wenn man sieben Wechsel vornimmt, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass alles fortgesetzt wird. Das hat man aber nicht gemerkt“, lobte Schuster die Umsetzung der gemeinsamen Spielprinzipien.

 

Ein positives Zeugnis stellte er dabei mehreren Spielern aus. Grifo habe mit zahlreichen gefährlichen Aktionen und zwei Standards, die zu Treffern führten, überzeugt. Auch Osterhage, der zwischenzeitlich weniger Spielpraxis gesammelt hatte, profitierte von seinem erneuten Startelfeinsatz. Die zusätzlichen Minuten seien wichtig, um körperlich wieder die nötige Grundlage für regelmäßige Einsätze zu schaffen.

 

Ausführlich lobte Schuster zudem Irié. Der Flügelspieler sorgte mit seinen Dribblings immer wieder für Gefahr und traf bei seiner ersten guten Gelegenheit die Latte. „Er hat das bestätigt, was wir die letzten Wochen wahrgenommen haben“, sagte der Trainer. Besonders die gemeinsame Arbeit während der Länderspielpause habe dem Offensivmann geholfen, seinen körperlichen Zustand zu verbessern.

 

Konkurrenzkampf bleibt vor Leverkusen offen

Mit Blick auf das Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen am Sonntag (15:30 Uhr) hat Schuster damit zusätzliche Optionen gewonnen. Die Auftritte gegen Jablonec dürften gerade für Spieler wie Irié, Grifo und Osterhage Argumente im Kampf um weitere Einsatzminuten geliefert haben.

 

Ob sich daraus bereits Veränderungen für die nächste Bundesliga-Startelf ergeben, ließ der Coach allerdings offen. Seine Aussagen verdeutlichen vielmehr, dass er angesichts des dichten Spielplans weiterhin auf eine breite personelle Auswahl und regelmäßige Rotation setzen möchte.

Nächste Spiele

Leichtes Programm
leicht (12)schwer (21)

Kommentare6

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel.

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel