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Als wäre es nicht schon herausfordernd genug, dass der Hamburger SV für lange Zeit ohne Kapitän Nicolai Remberg auskommen muss, steht für das kommende Spiel auch der zweite Leistungsträger aus dem Mittelfeldzentrum ein wenig auf der Kippe. Albert Sambi Lokonga hat in dieser Woche noch nicht unter Vollbelastung trainiert.

 

„Sambi hatte vor seiner Zeit beim HSV mit relativ vielen Verletzungen zu kämpfen“, erläuterte Merlin Polzin am Donnerstag die Hintergründe. In seiner bisherigen HSV-Zeit sei immer ein guter Weg in der Belastungssteuerung gefunden worden, aber „jetzt hatte er eine kleine Reaktion nach dem Spiel in Hoffenheim“.

 

Zum Einstieg in die Woche war Vorsicht gefragt. „Die Tests und die Diagnose waren so, dass wir das Ganze nach und nach steigern konnten“, berichtete Polzin. Sambi habe das Mannschaftstraining entsprechend schon teilweise absolvieren können. „Aber am Ende soll er zu 100 Prozent das Gefühl haben, dass er der Mannschaft helfen und befreit aufspielen kann. Wir warten den heutigen Tag und morgen ab, ob das der Fall ist.“

 

Am Ende würde es eine „Punktlandung“ für das Duell mit dem VfB Stuttgart werden, das am Samstagnachmittag stattfindet. Sollte die Punktlandung scheitern, müsste Hamburgs Trainer sein zentrales Mittelfeld komplett umbauen.

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