Eren Dinkçi ist aktuell nicht aus Werder Bremens Startelf wegzudenken, auch wenn er seit seiner Rückkehr aus Freiburg noch nicht die großen Zahlen vorzuweisen hat. Trainer Daniel Thioune sieht einen Spieler, der sich stets in den Dienst der Mannschaft stellt und eine privat anspruchsvolle Situation professionell meistert.
Der 24-jährige Offensivspieler ist seit drei Spielen torlos, dennoch sieht Thioune seine Qualitäten: „Ich glaube was Eren gerade auszeichnet, ist, dass er gegen den Ball sehr gut arbeitet und taktisch diszipliniert ist. Vielleicht fehlt einem Offensivspieler manchmal, den Ball über die Linie zu drücken. Er hatte gegen Köln aber ein gutes Spiel, konnte dort auch die Latte treffen. Er hat seinen Beitrag geleistet, dass wir acht Punkte geholt haben. Ich sehe ihn weniger kritisch. Er bereitet aktuell eher vor, als selbst der Vollstrecker zu sein.“
Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Paderborn unterstrich der Trainer abermals, dass sein Spieler viel wichtigeres als Fußball zuhause zu meistern hat: „Für ihn gilt es auch, aus einer privat anspruchsvollen Situation den Switch zu finden. Das
gelingt ihm ganz gut. Und da genießt er die Unterstützung des gesamten Vereins
und aller anderen Spieler.“
Der gebürtige Bremer will gegen den SC Paderborn nachlegen und mal wieder den Ball über die Linie drücken. Gegen RB Leipzig ist ihm das auch schon im heimischen Weserstadion gelungen. Vielleicht ein gutes Omen für den Mann, der für die Werderaner bei der Arbeit gegen den Ball aktuell nicht wegzudenken ist.
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