Nach dem 1:0-Erfolg gegen die SV Elversberg deutet beim 1. FC Union Berlin vieles darauf hin, dass Cheftrainer Mauro Lustrinelli auch im kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag (15:30 Uhr) auf eine weitgehend unveränderte Startelf setzen wird. Der Schweizer möchte seiner Mannschaft möglichst viel Konstanz geben und kündigte auf der Pressekonferenz an, personell nur wenige Anpassungen vorzunehmen – wenn überhaupt.
„Ich möchte natürlich so viel Kontinuität wie möglich geben. Das will ich vom ersten Tag an“, erklärte Lustrinelli. Dabei gehe es ihm nicht ausschließlich um die personelle Besetzung, sondern ebenso um die Energie und Intensität, mit der seine Mannschaft auftritt.
Vom bekannten Grundsatz „Never change a winning team“ hält der Union-Coach allerdings wenig. Seine Aufstellungsentscheidungen wolle er nicht allein vom Ergebnis der vorherigen Partie abhängig machen. Vielmehr müssten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Auch ein möglicher Startelfeinsatz von Livan Burcu, der gegen Elversberg als Torschütze in Erscheinung getreten war, bleibt damit grundsätzlich eine Option.
Dennoch machte Lustrinelli deutlich, dass größere Veränderungen derzeit nicht vorgesehen sind. „Wir werden im nächsten Spiel nicht viele Wechsel machen, das ist klar“, stellte er mit Blick auf die Begegnung mit Dortmund fest.
Das gilt auch für die Innenverteidigung. Auf die Frage, ob Felix Uduokhai und Zeno Van den Bosch nach ihrem gemeinsamen Auftritt gegen Elversberg erneut das Abwehrzentrum bilden könnten, äußerte sich Lustrinelli positiv.
„Sie haben es sehr gut gemacht, auch im Testspiel. Sie passen sehr gut zusammen“, lobte der Trainer das Duo. Zusammen mit seiner Ankündigung, möglichst wenig verändern zu wollen, spricht das für eine erneute Berücksichtigung der beiden Innenverteidiger in der Anfangsformation.
Unabhängig von der Aufstellung möchte Lustrinelli die zuletzt eingeschlagene Richtung beibehalten. Seine Mannschaft soll ihre eigene Spielweise möglichst konsequent umsetzen, ohne sich dabei zu stark am jeweiligen Gegner zu orientieren. Gegen den BVB dürfte deshalb nicht nur die taktische Herangehensweise, sondern auch ein Großteil des Personals aus dem Elversberg-Spiel wiederzuerkennen sein.
Personell muss Union weiterhin auf Andrej Ilić, Stanley Nsoki und Josip Juranović verzichten. Das wurde auf der Pressekonferenz ebenfalls bestätigt.
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