Andrej Kramarić kam nach seiner OP im Sommer an den ersten vier Bundesliga-Spieltagen nur zu Kurzeinsätzen. Die Match-Fitness fehlt dem Kroaten noch und die Länderspielpause (kein Einsatz) hat ihn diesbezüglich nicht weitergebracht. Dennoch zeigt sich Trainer Christian Ilzer zuversichtlich, dass er bald wieder dem Team helfen wird – mit mehr Einsatzzeit.
Auf der Pressekonferenz am Freitag vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 15:30 Uhr) lobte er seinen Routinier: „Andrej hat über viele Jahre bewiesen, was er für ein Wettkämpfer ist. Er hat bei uns und in der Nationalmannschaft wenig gespielt.“: Immerhin: Beim Nationalteam habe er viel trainiert und Extraschichten geschoben.
Wann es für den 35-Jährigen wieder für die Startelf reicht, scheint offen, aber er könnte gegen die Rothosen von der Bank wichtige Elemente ins Spiel der TSG bringen. Der Hoffenheimer Rekordtorschütze in der Bundesliga „besitzt das Challenger-Mindset und arbeitet akribisch“, so Ilzer. „Wir werden ihn brauchen, um die neun Spiele in den kommenden 30 Tagen zu meistern. Er lässt sich nicht unterkriegen.“
Kämpfer Kramarić wird also – so ist nach Ilzers Aussagen anzunehmen – in den kommenden Wochen das Einsatzpensum weiter steigern. Dann ist sein Startelf-Debüt in dieser Saison womöglich nur noch eine Frage der Zeit. Gerade mit Spielen im Rhythmus von drei vier Tagen braucht es einen breiten Kader und bei ausbleibenden Erfolgen einen Leader wie ihn. Doch nur wer wirklich fit ist, kann auch spielen.
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