Zum Inhalt springen

Beim Hamburger SV ist der Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung inzwischen wieder voll entbrannt. Trainer Merlin Polzin kann aktuell auf sämtliche Kandidaten zurückgreifen. Besonders der zu Beginn der Länderspielpause zurückgekehrte Sebastiaan Bornauw (nach muskulären Problemen) dürfte dabei gute Karten auf einen Startelfplatz haben, ähnlich wie Nicolás Capaldo. In die Karten blicken lässt sich Polzin jedoch nicht.

 

Bornauw bringt die nötige Qualität für einen Stammplatz mit und gilt als der auserkorene Nachfolger für Luka Vušković, während Capaldo allein schon als Vizekapitän eine gewisse Bedeutung mitbringt. Auf sein Formtief der vergangenen Wochen zeigte er zuletzt gegen Köln außerdem die gewünschte Reaktion.

 

Enger könnte es dagegen im Rennen um den dritten Platz in der Dreierkette zwischen Jordan Torunarigha und Warmed Omari werden. Hier hat womöglich Torunarigha derzeit leicht die Nase vorn. Endgültig beschlossen scheint die Abwehrbesetzung aber nicht.

 

Polzin selbst wollte sich auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim nicht festlegen. „Es kommt wie immer auf gezeigte Trainingsleistungen an, auf unseren Spielplan und darauf, was in den letzten Wochen war“, erklärte der Coach. Im Training habe man „den einen oder anderen“ Spieler in unterschiedlichen Konstellationen getestet. „Die Entscheidung ist noch nicht endgültig gereift“, beteuerte Hamburgs Trainer, der sich jedoch darüber freut, anders als in den Vorwochen nun diese Wahl zu haben: „Eine schöne Aufgabe für die Aufstellung.“

Nächste Spiele

Leichtes Programm
leicht (12)schwer (21)

Kommentare4

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel.

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel