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Die geplante Vertragsverlängerung zwischen Bayer Leverkusen und Christian Kofane gerät überraschend ins Stocken. Wie Sport Bild berichtet, hat der 20-jährige Angreifer den Vorgang vorerst selbst gestoppt. An seinen grundsätzlichen Zukunftsplänen bei der Werkself soll sich dadurch allerdings nichts geändert haben.

 

Eigentlich schien Anfang September bereits alles für eine zeitnahe Einigung bereitet. Kofanes bis 2029 laufender Vertrag sollte vorzeitig um zwei Jahre bis 2031 verlängert und sein Gehalt deutlich angehoben werden. Ein abschließender Termin war für Mitte September vorgesehen, zur Unterschrift kam es bislang jedoch nicht.

 

Hintergrund sind laut dem Bericht unterschiedliche Einschätzungen aus dem Beraterumfeld. Kofane soll die ausgehandelten Konditionen unverbindlich mit anderen Vermittlern geteilt und dabei die Rückmeldung erhalten haben, dass womöglich noch mehr herauszuholen sei. Dabei gehe es weder um eine Ausstiegsklausel noch um ein höheres Grundgehalt, sondern um einen möglichen Bonus bei Vertragsunterschrift. Ob Bayer bei der sogenannten Signing Fee noch einmal nachbessert, ist derzeit offen.

 

Premier-League-Klubs haben Kofane im Blick

An einem Abschied aus Leverkusen arbeitet Kofane derweil offenbar nicht. Der kamerunische Nationalspieler möchte seinen Vertrag weiterhin verlängern und soll auch an seiner bisherigen Agentur Afrosport festhalten. Die Zusammenarbeit mit seinen Beratern habe er erst kürzlich verlängert.

 

Dass sich andere Klubs mit Kofane beschäftigen, ist angesichts seiner Entwicklung keine Überraschung. Arsenal steht dem Bericht zufolge bereits seit dem Frühjahr mit seinem Management in Kontakt. Anfragen von Newcastle United, Aston Villa und Everton lehnte der Stürmer im August ab, zuletzt soll zudem Manchester United angeklopft haben.

 

Nach sieben Toren und neun Vorlagen in 44 Pflichtspielen seiner Debütsaison ist Kofane auch in die neue Spielzeit erfolgreich gestartet und traf in den ersten vier Bundesligapartien zweimal. Wann die bereits weit vorbereitete Verlängerung in Leverkusen tatsächlich über die Bühne geht, liegt nun vor allem am Angreifer selbst.

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