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Bei Eintracht Frankfurt zeichnet sich unter Trainer Adi Hütter eine klare taktische Ausrichtung ab. Der Österreicher will künftig grundsätzlich mit einer Dreierkette agieren. Nach BILD-Informationen handelt es sich dabei aktuell um seine bevorzugte Grundordnung, was auch durch Informationen von Absolut Eintracht untermauert wird.

 

Bereits beim 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 hatte die Umstellung der zuvor anfälligen Defensive mehr Stabilität verliehen. Gegen den SC Freiburg (2:2) begann Frankfurt zwar wieder mit einer Viererkette, dafür waren aber vor allem personelle Gründe ausschlaggebend. Jeremiaha Maluze fehlte aufgrund von Oberschenkelproblemen, während Nnamdi Collins nach seinen Rückenproblemen noch nicht bereit für die Startelf war.

 

Als Collins für die letzten 29 Minuten eingewechselt wurde, stellte Hütter wieder auf drei Verteidiger um. Sind die vorgesehenen Spieler einsatzbereit, dürfte dieses System auch im nächsten Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig am 10. Oktober zum Einsatz kommen.

 

Koch als Zentrum der Dreierkette

Eine wichtige Rolle in den Überlegungen spielt Robin Koch. Bei der Eintracht bestehe die Überzeugung, dass der Kapitän seine Stärken am besten im Zentrum der Dreierkette einbringen kann. Dort soll er die Defensive organisieren und hätte mit Collins oder Maluze auf der rechten sowie Lilian Brassier auf der linken Seite jeweils einen weiteren Innenverteidiger neben sich.

 

Die taktische Umstellung muss gleichzeitig nicht zulasten eines Stürmers gehen. Auch Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib könnten weiterhin gemeinsam beginnen. Als mögliche Variante wäre dann ein 3-5-2 oder ein 3-4-1-2 mit dem deutschen Nationalspieler-Duo im Angriff denkbar.

 

Auch der Startplatz eines der aktuellen Zehner, Can Uzun und Ritsu Dōan, wäre nicht zwingend bedroht. Der Japaner könnte in dieser Grundordnung beispielsweise die rechte Schiene besetzen.

 

Die Dreierkette soll der Eintracht somit in erster Linie mehr defensive Stabilität verschaffen, ohne Hütter bei der offensiven Besetzung zu stark einzuschränken.

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