Nikolas Nartey arbeitet sich beim VfB Stuttgart nach seiner auskurierten Muskelverletzung im Oberschenkel weiter zurück. Nachdem der zentrale Mittelfeldspieler beim 0:1 gegen Borussia Dortmund bereits kurz vor Schluss eingewechselt worden war, folgte im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim (3:0) nun das Startelf-Comeback.
Dabei absolvierte Nartey wie geplant die ersten 30 Minuten. Im nächsten Test gegen die SpVgg Greuther Fürth am Donnerstag soll die Belastung weiter erhöht werden. „Wir gehen davon aus, dass er die Minuten am Donnerstag steigern kann“, erklärte Trainer Sebastian Hoeneß laut BILD.
Der 26-Jährige könnte damit nach der Länderspielpause wieder eine größere Rolle einnehmen. Hoeneß freut sich insbesondere über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Dänen: „Dann ist er für uns mit seiner Flexibilität ein wichtiger Spieler, den wir ein bisschen vermisst haben.“
Auch Atakan Karazor nutzte den Test gegen Heidenheim, um sich für mehr Einsatzzeit zu empfehlen. Der defensive Mittelfeldspieler stand erstmals seit Saisonbeginn wieder auf dem Platz, nachdem er in den bisherigen Pflichtspielen noch keine Minute absolviert hatte. Auf der Doppelsechs zeigte er eine abgeklärte Vorstellung und erzielte kurz vor der Pause das 1:0.
Hoeneß äußerte sich anschließend zufrieden mit dem Auftritt des 29-Jährigen. „Dass Ata wieder eine Rolle einnehmen wird, das stand vorher schon fest. Für ihn war es wichtig, dass er spielt“, sagte der VfB-Coach und ergänzte: „Heute hat es Ata sehr gut gemacht und auch nach vorne Akzente gesetzt.“
Lorenz Assignon sammelte gegen Heidenheim ebenfalls wichtige Spielpraxis. Der Rechtsverteidiger hatte aufgrund einer Schulteroperation die Sommervorbereitung verpasst und feierte nun seinen ersten Saisoneinsatz. Dabei gelang ihm mit einem Fallrückzieher zum 2:0 auch das Highlight der Partie.
„Es ist schön für ihn, jetzt wieder zurück zu sein. Er fühlt sich gut und an der Schulter sicher“, erklärte Hoeneß. Für Assignon gehe es nun darum, sich weiter zu steigern, dranzubleiben und gesund zu bleiben.
Auf der rechten Abwehrseite hat sich zuletzt Josha Vagnoman festgespielt. Assignon kann den Konkurrenzkampf nach seiner Rückkehr nun aber wieder aufnehmen. Im Test gegen Fürth bietet sich ihm die nächste Gelegenheit, weitere Spielpraxis zu sammeln und sich für mehr Einsatzzeit zu empfehlen.
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