Zum Inhalt springen

Danny da Costa muss sich beim 1. FSV Mainz 05 derzeit mit einer ungewohnten Rolle arrangieren. Nachdem der Innenverteidiger rund zwei Jahre lang auf der rechten Seite der Dreierkette gesetzt war, kommt er unter Trainer Urs Fischer inzwischen nur noch als Joker zum Einsatz.

 

Vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV informierte Fischer den 33-Jährigen darüber, dass Rückkehrer Stefan Posch seinen Platz in der Anfangsformation übernehmen werde. An einer schwachen Leistung da Costas beim vorherigen 0:0 gegen Paderborn habe die Entscheidung laut dem Verteidiger nicht gelegen. Fischer habe ihm vielmehr „aus trainertaktischer Sicht“ seine Gedanken für das Gesamtkonstrukt erläutert, erklärte da Costa im Podcast Copa TS (zitiert via Allgemeine Zeitung).

 

Da Costa: „Immer den Anspruch zu spielen“

Zufrieden ist er mit seiner neuen Situation naturgemäß nicht: „Mir würde es besser gehen, wenn ich von Anfang an spielen würde.“ Gleichzeitig weiß der Routinier die offene Kommunikation seines Trainers zu schätzen. Es habe ihm geholfen, Fischers Gedankengang nachvollziehen zu können, „aber unterm Strich hat man immer den Anspruch zu spielen“.

 

Seit dem Verlust seines Stammplatzes wurde da Costa in den drei Bundesliga-Partien gegen den HSV, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach jeweils eingewechselt. Beim jüngsten 4:3-Erfolg im Borussia-Park machte er mit seinem ersten Saisontreffer auf sich aufmerksam. Trotz seiner persönlichen Reservistenrolle blickt da Costa positiv auf die weitere Saison und sieht die Mainzer Mannschaft insgesamt gut aufgestellt.

Nächste Spiele

Mittleres Programm
leicht (12)schwer (21)

Kommentare8

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel.

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel