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Gabriel Vidović ist beim SC Paderborn auf Anhieb zu einer festen Größe geworden. Seit seinem Wechsel von Dinamo Zagreb stand der Linksaußen in allen vier Bundesliga-Partien in der Anfangsformation und sammelte dabei 320 Einsatzminuten. Sein Potenzial konnte der 22-Jährige bislang allerdings vor allem im Spiel mit dem Ball zeigen.

 

„Er ist sehr, sehr ballsicher und schlau“, lobte SCP-Sportchef Sebastian Lange laut der Neuen Westfälischen. Gleichzeitig sieht Paderborn noch Verbesserungspotenzial im Offensivspiel. Vidović lässt sich bei eigenem Ballbesitz auf der linken Seite häufig hinter Raphael Obermair zurückfallen und kommt dadurch bislang zu selten in gefährliche Räume.

 

Genau daran möchte der Bundesligist in den kommenden Wochen arbeiten. „Die Erwartung ist, dass wir ihn in den nächsten Spielen näher ans Tor bringen“, erklärte Lange. Gerade rund um den Strafraum könne Vidović seine Qualitäten ausspielen: „In engen Situationen am Sechzehner kann Gabriel mit seiner Ballsicherheit für Gefahr sorgen.“

 

Dass der Offensivmann selbst zum Abschluss kommen kann, stellte er bereits bei seinem Pflichtspieldebüt unter Beweis. Beim 4:2 im DFB-Pokal gegen Phönix Lübeck erzielte Vidović den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1. In der Bundesliga soll er künftig häufiger in solche gefährlichen Positionen gelangen.

 

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