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Hasan Kuruçay hat sich beim FC Schalke 04 als wichtiger Bestandteil der Defensive etabliert, seine Zukunft über die laufende Saison hinaus ist allerdings weiterhin ungeklärt. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus – ein Angebot zur Verlängerung hat er nach eigener Aussage bislang nicht erhalten.

 

Das sorgt beim Innenverteidiger durchaus für Verwunderung. „Natürlich bin ich im Kopf ein bisschen enttäuscht, wenn ich sehe, dass Teamkollegen mit guten Leistungen neue Verträge bekommen“, erklärte Kuruçay laut dem kicker. Dabei verwies er auch auf seine Rolle als „Führungsspieler“ und stellte klar: „Ich habe vom Verein noch nichts gehört.“

 

Schalke hatte zuletzt unter anderem die Verträge von Loris Karius, Soufiane El-Faouzi, Mertcan Ayhan, Vitalie Becker und Adil Aouchiche vorzeitig verlängert. Kuruçay wartet dagegen weiterhin auf ein entsprechendes Signal – obwohl er sich zuletzt beim 0:0 gegen die SV Elversberg mit einer starken Leistung erneut empfehlen konnte.

 

Kuruçay würde gerne auf Schalke bleiben

Unruhe verspürt der Defensivmann angesichts seiner offenen Zukunft dennoch nicht. „Ich werde nicht vereinslos sein. Da habe ich keinen Stress“, zeigte sich Kuruçay selbstbewusst. Am liebsten würde der 2025 ablösefrei von OH Leuven gekommene Innenverteidiger seine Zeit auf Schalke allerdings fortsetzen und sich zunächst auf seine Aufgaben bei den Königsblauen konzentrieren.

 

Mit Sommerzugang Maximilian Wöber hat Kuruçay zusätzliche Konkurrenz in der Abwehr erhalten. Dennoch rechnet der kicker ihm unter den Schalkern mit 2027 auslaufenden Verträgen gute Chancen auf eine Verlängerung aus. In den kommenden Wochen dürften Gespräche über die Zukunft mehrerer Spieler anstehen. Bis dahin muss sich Kuruçay weiter gedulden – sportlich liefert er derzeit jedenfalls Argumente für eine weitere Zusammenarbeit.

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