Stefano Marino hat beim 3:1-Erfolg des SC Paderborn gegen die TSG Hoffenheim einen persönlichen Meilenstein gefeiert. Der 22-Jährige erzielte seinen ersten Treffer in der Bundesliga und belohnte sich damit für seine Entwicklung der vergangenen Monate. Vollständig zufrieden war Cheftrainer Ralf Kettemann mit dem Auftritt seines Angreifers allerdings nicht.
„Ich freue mich für ihn, dass er das erste Tor gemacht hat. Er ist viel unterwegs“, erklärte Kettemann auf der Pressekonferenz nach der Partie. Trotz des Erfolgserlebnisses sah der Coach noch aber deutlich Luft nach oben: „Ich war gar nicht so happy mit dem, was er heute gespielt hat. Ich weiß, dass er es besser kann.“
Insbesondere in einigen Umschaltsituationen traf Marino aus Sicht seines Trainers nicht die optimalen Entscheidungen. Dabei ging es laut Kettemann um Abläufe, die bereits mit dem Stürmer besprochen worden waren. „Deswegen habe ich ihn sogar kritisch gesehen. Aber er hat ein Tor gemacht und das freut mich für ihn.“
Unabhängig von der Leistung gegen Hoffenheim zeigt Marinos Entwicklungskurve deutlich nach oben. Noch vor rund 16 Monaten war der Angreifer für Hannover 96 II in der 3. Liga aktiv, inzwischen ist ihm sein erster Treffer im deutschen Oberhaus gelungen. „Seine Entwicklung ist krass“, lobte Kettemann. „Jetzt macht er sein erstes Bundesliga-Tor. Das ist auch geil.“
Das Tor gegen Hoffenheim stellt damit den nächsten Schritt für Marino dar. Gleichzeitig machte Kettemann deutlich, dass er seinem Spieler noch mehr zutraut und trotz des erfolgreichen Auftritts weiterhin Verbesserungspotenzial sieht.
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