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Oskar Wójcik hat beim SV Werder Bremen seine ersten Minuten in der Bundesliga gesammelt. Beim 3:2-Heimerfolg gegen den FC Augsburg wurde der Innenverteidiger in der 79. Minute für Amos Pieper eingewechselt – zu diesem Zeitpunkt lagen die Grün-Weißen noch mit 1:2 zurück.

 

Für Wójcik wurde das Debüt damit direkt zu einem besonderen Erlebnis. Nach seiner Einwechslung drehte Werder die Partie noch komplett und feierte einen späten Heimsieg. „Ich bin natürlich glücklich über mein Debüt. Ich habe drei Spiele auf diesen Moment gewartet“, erklärte der 23-Jährige im Anschluss. Die Atmosphäre im Weserstadion hatte es ihm dabei besonders angetan: „Die Fans sind unglaublich, deswegen wollte ich hier heute unbedingt spielen.“

 

Der Sommer-Neuzugang vom KS Cracovia hatte sich zunächst gedulden müssen. Muskuläre Probleme warfen Wójcik während der Vorbereitung zurück, wodurch er sowohl die Generalprobe als auch das Pokalspiel und den Bundesliga-Auftakt verpasste. Zuletzt gehörte er zwar zweimal zum Kader, in der Innenverteidigung setzte Trainer Daniel Thioune zunächst aber auf die angestammten Optionen.

 

Nun folgten die ersten Einsatzminuten. Thioune zeigte sich mit dem Auftritt zufrieden und hob vor allem die aggressive Spielweise des Polen hervor. Wójcik sei „ein sehr zweikampfstarker Spieler“, dessen Vorwärtsverteidigen Werder künftig zusätzliche Möglichkeiten geben könne.

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