Zum Inhalt springen

Der 4. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 steht vor der Tür! Zeit für die letzten Anpassungen an unseren voraussichtlichen Aufstellungen.

 

In dieser Woche haben wir bei zwei Teams noch Last-minute-Änderungen vorgenommen. Dazu gibt es einige Positionen, bei denen wir uns auch kurz vor dem Wochenende nicht eindeutig festlegen können.

 

Update: Wir haben ein weiteres Team angepasst: VfB Stuttgart.

 

Last-minute-Änderungen

RB Leipzig:

Mit der Last-minute-Änderung machen wir eine erst am Freitagnachmittag getroffene Entscheidung wieder rückgängig. Wir holen Christopher Nkunku zurück in die Startelf. Im Demichelis-System liegt die Position in der Sturmspitze dem Franzosen bisher nicht so recht, weshalb sein Platz bei uns wackelt. Leipzig hat ihn aber zurückgeholt, damit er wieder den Zauber früherer Tage entwickelt, und sein Tor am vergangenen Spieltag dürfte ihm weiteren Auftrieb geben. Andrija Maksimović, der sich insbesondere gegen Como empfohlen hat, ist in der VA der Leidtragende.

 

Borussia Mönchengladbach:

Der Trainerwechsel könnte sich doch stärker in der Aufstellung niederschlagen. Aus dem KICKBASE-Kosmos dringt die Info durch, dass es sowohl eine Systemumstellung auf eine Dreier-/Fünferkette geben wird als auch die Rückkehr eines vermeintlich abgeschriebenen Profis: Florian Neuhaus! Er soll vorne die linke Seite abdecken, was Wael Mohya den Platz kostet. In der Abwehr stößt mit Jan Leszczyński ein zusätzlicher Innenverteidiger dazu. Daiki Hashioka bleibt nach seiner Nackenverletzung im Hinblick auf die S11 hingegen doch weiter außen vor.

 

VfB Stuttgart:

Wir gehen doch auf die Viererkette. Nach den jüngsten Defensivproblemen ist nach unserem Gefühl strukturell doch eine Anpassung gefragt, um für Ordnung und Stabilität zu sorgen. Ramon Hendriks verliert dadurch den Platz in der Abwehr, Jamie Leweling kommt rein.

 

50/50-Entscheidungen

Bayern München:

In dieser Saison liegen die Innenverteidiger leistungsmäßig eng beieinander. Tah wäre womöglich der Spieler, bei dem zuletzt am ehesten ein paar Prozent zu seinem Topniveau fehlten, sodass auch Kim auf einen Einsatz hoffen darf. Im Vergleich hat Tah in puncto Luftduelle leicht die Nase vorn, was gegen die Berliner, die gerade in diesem Bereich ihre Stärken haben, den Ausschlag geben könnte.

 

VfB Stuttgart:

Bei den Schwaben ist es eines der meistdiskutierten Themen: Kriegt Karazor wieder eine S11-Chance? Angesichts der Probleme, die Stuttgart zuletzt in der Restverteidigung/bei Kontern offenbarte, scheint der von Hoeneß als „Anker“ bezeichnete Mittelfeldspieler in der aktuellen Situation wie gemacht, um Abhilfe zu schaffen. In der Außendarstellung sieht Hoeneß zwar ebenfalls das Problem, dass die Gegner zu leicht hinter die Kette kamen, empfindet sein Team grundsätzlich aber als gut gestaffelt. Es gehe vielmehr um die Feinjustierung. Und hier soll auch beim Duo Prömel/Stiller zuletzt ein großer Schritt zu erkennen gewesen sein. Hoeneß hatte das Thema bereits vor dem Hoffenheim-Spiel mit beiden besprochen. Die PK-Aussagen haben daher durchaus eine Tendenz zu Prömel hergegeben.

 

TSG Hoffenheim:

Ähnlich sieht es in der Abwehr der Kraichgauer aus. Hajdari konnte zuletzt nicht überzeugen und wurde auch in der Europa League bereits nach einer Halbzeit ausgewechselt. Machida wiederum deutet nach langer Verletzungspause schnell seine Qualität an. Bei ihm ist es insbesondere eine Fitnessfrage: Setzt Ilzer den Japaner nach einer Halbzeit am Donnerstag schon drei Tage später der nächsten intensiven Belastung aus? Zumal anschließend eine lange Länderspielpause ansteht, in der Machida in aller Ruhe auf längere Einsätze vorbereitet werden kann.

 

FC Augsburg:

Gegen Bremen ist womöglich der Aspekt Spielstärke mehr gefragt, was ein Argument für Claude-Maurice ist, der zwischen den Linien seine Qualität entfaltet. Ibrahimović liegt beim Tempo klar vorne, sowohl im Antritt als auch im Intensivsprint. Völlig offen, wie es hier ausgeht.

 

Hamburger SV:

Im Duell mit Köln könnten beim HSV die Anläufer-Qualitäten von Poulsen gefragt sein (solange er kann), um Druck auf die dafür anfälligen gegnerischen Verteidiger auszuüben. Bei Moffi entsteht demgegenüber bislang eher der Eindruck, dass er als Joker mehr Impact entwickelt.

Kommentare52

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel.

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel