Noël Aséko hat bei Eintracht Frankfurt zuletzt wichtige Argumente für weitere Einsatzzeit gesammelt. Beim 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 stand der Mittelfeldspieler erstmals von Beginn an auf dem Platz und wusste dabei auch Cheftrainer Adi Hütter zu überzeugen.
„Für sein erstes Spiel in der Bundesliga hat er ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte Hütter auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr). Besonders das Zusammenspiel im Zentrum gefällt dem Österreicher: Aséko komme „immer besser in Schwung“ und bilde mit Raphael Onyedika „ein gutes Pärchen im zentralen Mittelfeld“.
Noch ist der Youngster allerdings nicht an dem Punkt angekommen, an dem Hütter ihn regelmäßig über die komplette Distanz einplant. „Natürlich ist es ein Ziel, dass er 90 Minuten Leistung bringen kann“, erklärte der Coach, der den Aufbau weiterhin dosiert gestalten möchte: „Man muss behutsam mit den Leuten umgehen.“ Zusätzliche Wettkampfpraxis soll Aséko dabei helfen, körperlich den nächsten Schritt zu machen. „Durch die Spiele wird er mehr Saft bekommen“, ist Hütter überzeugt.
Nach seinem überzeugenden Auftritt in Mainz hat sich Aséko zunächst eine gute Ausgangsposition im Frankfurter Mittelfeld erarbeitet. Das Zusammenspiel mit Onyedika funktionierte, gleichzeitig soll der Youngster über weitere Einsatzzeit körperlich zulegen. Hütter machte jedoch deutlich, dass sich daraus keine dauerhaft festgeschriebene Rollenverteilung ableiten lässt.
Mit Mario Götze, Oscar Højlund und Farès Chaïbi stehen weitere Optionen bereit. Gerade Højlund kam unter Hütter bislang kaum zum Zug, wird deshalb aber keineswegs abgeschrieben. „Natürlich ist es für sie gerade ein bisschen unangenehm. Aber ich lasse sie doch jetzt nicht fallen“, betonte der Coach.
Aséko hat sich mit seinem Startelfdebüt also vorerst nach vorne gespielt. Langfristig soll der Konkurrenzkampf im Zentrum aber offen bleiben …
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