Vor dem Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15:30 Uhr), steht beim Hamburger SV unter anderem die Besetzung des Sturmzentrums im Fokus. Auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Spiel äußerte sich HSV-Cheftrainer Merlin Polzin ausführlich zu den Optionen Yussuf Poulsen und Terem Moffi.
Nach der deutlichen 0:5-Pleite gegen RB Leipzig, bei der der Poulsen begann und zur Pause für Moffi weichen musste, zeichnet sich für die anstehende Partie erneut eine Arbeitsaufteilung ab.
Mit dem Auftritt des dänischen Routiniers zeigte sich Polzin grundsätzlich zufrieden: „Mir hat es gut gefallen. Yussi gibt der Mannschaft eine gewisse Art von Stabilität und Orientierung, gerade in den Momenten gegen den Ball. Er kann als Zielspieler vorne immer mal wieder mehrere Spieler binden beziehungsweise Bälle ablegen. Das hat er in Leipzig gut gemacht.“
Gleichzeitig mahnte der Coach zur Vorsicht im Umgang mit den Kräften des 32-Jährigen: „Und trotzdem ist es auch aufgrund seiner Vorgeschichte der letzten Jahre und insbesondere der letzten Saison für uns wichtig, dass wir einen guten Mix aus Spielzeit und Belastungssteuerung finden.“
Moffi befindet sich derweil noch im Aufbauprozess im Hinblick auf die Wettkampfhärte: „Terem ist noch nicht bei 100 Prozent. Das ist einfach die aktuelle Situation. Er wird aber in Zukunft ein großer Gewinn für uns sein, weil er viele Dinge abdeckt, die auch für unser Spiel wichtig sind.“
Da beide Angreifer körperlich wohl noch nicht für volle 90 Minuten auf allerhöchstem Niveau bereitstehen, läuft es gegen die Geißböcke sehr wahrscheinlich erneut auf ein Job-Sharing hinaus. Festlegen, wer dabei von Beginn an ran darf, wollte sich der Trainer nicht: „Die finale Entscheidung ist noch nicht gefallen. Beide sind Kandidaten für die Startelf am Samstag.“
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