Mathieu Nguefack durfte bei Borussia Mönchengladbach gegen die SV 07 Elversberg erstmals in der Bundesliga von Beginn an ran. Der 18-Jährige absolvierte die kompletten 90 Minuten und bereitete in der ersten Hälfte einen Treffer vor, leistete sich später allerdings auch einen folgenschweren Ballverlust. Trainer Eugen Polanski stärkte seinem Youngster im Nachgang den Rücken.
Eine Auswechslung Nguefacks sei während der Partie zwar Thema gewesen, aufgrund mehrerer notwendiger Wechsel wegen muskulärer Probleme bei anderen Spielern letztlich aber nicht umgesetzt worden. „Er hat gespielt, weil er sich das verdient hat“, betonte Polanski. Mit 12,04 Kilometern legte Nguefack zudem die größte Laufdistanz aller Akteure zurück.
Zu Beginn der neuen Trainingswoche habe Polanski seinem Youngster die Belastung des ersten Bundesliga-Startelfeinsatzes durchaus angemerkt. Zwar sei Nguefack hohe Laufanforderungen gewohnt, die Spielgeschwindigkeit und die Eindrücke im Stadion seien für einen jungen Spieler aber noch einmal eine andere Belastung. „Ich glaube, dass er zwei oder drei Dinge deutlich besser machen kann und auch besser machen wird. Wir müssen ihn bestärken“, erklärte der Coach.
Ein gesondertes Gespräch nach dem folgenschweren Ballverlust hielt Polanski nicht für nötig. Stattdessen habe er sich auf dem Trainingsplatz mit Nguefack ausgetauscht und ihm zu seiner Leistung gratuliert.
Ob der 18-Jährige beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr) erneut neben Philipp Sander auf der Doppelsechs beginnt, ließ Polanski offen. Als Alternative kommt Kevin Stöger infrage. „Die Idee war, Matti gegen Elversberg Kilometer sammeln zu lassen und später einen Spieler mit mehr Erfahrung einzuwechseln. Wir können es aber auch genau andersherum machen“, erklärte der Gladbach-Coach.
Damit ist auch ein Startelfplatz für Stöger in Freiburg denkbar, während Nguefack zunächst als Option von der Bank bereitstehen könnte. Eine Tendenz gab Polanski nicht preis. Für den Fall eines erneuten Startelfeinsatzes des Youngsters stellte er jedoch klar: „Wenn er in der Startformation steht, dann aus Überzeugung.“
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