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Einzelne Fehler sollen für Eintracht Frankfurts junge Spieler nicht direkt Konsequenzen haben. Trainer Adi Hütter stellte sich auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 ausdrücklich hinter Elias Baum und Keita Kosugi und machte deutlich, dass er beiden weiterhin Vertrauen schenken möchte.

 

Insbesondere Baum stand nach dem vergangenen Wochenende im Fokus. Hütter will den Nachwuchsspieler nach einzelnen unglücklichen Situationen jedoch keinesfalls fallen lassen. „Ich werde nie einzelne Spieler kritisieren, wir gewinnen und verlieren zusammen“, betonte der Eintracht-Coach. Zwar könne man „die eine oder andere Situation anders lösen“, daraus wolle er aber keine vorschnellen Schlüsse ziehen.

 

„Dann nach zwei Spielen vielleicht schon die Idee zu haben: Es geht nicht, da muss jemand anderes spielen? Das bin ich nicht, da bin ich der falsche Trainer. Ich ziehe das auch durch“, stellte Hütter klar. Gerade bei einem Spieler wie Baum, der den eigenen Nachwuchs durchlaufen hat und nun in seine erste richtige Bundesliga-Saison geht, seien Schwankungen völlig normal.

 

Das gelte ebenso für Kosugi. Beide sollen die notwendige Zeit für ihre Entwicklung erhalten. „Wenn man mal ein, zwei schlechte Spiele spielt, obwohl die nicht mal schlecht waren, dann kann ich nicht davon ausgehen, dass man die gleich rausnimmt“, so Hütter. Der Coach unterstrich: „Ich habe noch nie einen jungen Spieler gesehen, der zum ersten Mal gespielt hat und sofort ein Star war.“

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