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Beim 5:0-Erfolg gegen den Hamburger SV musste der 1. FSV Mainz 05 seine Defensive auf mehreren Positionen verändern. Unter anderem rückte Stefan Posch für Danny da Costa in die Anfangsformation. Für den 29-Jährigen kam der Startelf-Einsatz nach seiner Rückkehr vergleichsweise früh.

 

Cheftrainer Urs Fischer entschied sich dennoch bewusst dafür, Posch ins kalte Wasser zu werfen. „Lieber zu früh als zu spät. Wann soll ich ihn dann bringen?“, erklärte der Coach nach der Partie. Die nächste Möglichkeit für eine Proberunde wäre für ihn ansonsten erst ein Testspiel während der Länderspielpause gewesen, bei dem Posch allerdings nicht zur Verfügung gestanden hätte.

 

Fischer lobt Poschs Auftritt

Mit dem Auftritt des Innenverteidigers zeigte sich Fischer zufrieden. „Er hat seine Sache wirklich, solange die Kraft gereicht hat, sehr gut gemacht“, bilanzierte der Mainzer Trainer. Damit sammelte Posch wichtige Spielpraxis, nachdem ihm zuvor noch Rhythmus gefehlt hatte.

 

Insgesamt musste Mainz seine Defensive gegen den HSV deutlich umbauen. Fischer räumte ein, dass es „vielleicht ein bisschen viel“ gewesen sei, sah seine Mannschaft mit der ungewohnten Konstellation aber gut zurechtkommen. „Das ist etwas, was man voraussetzt, dass die Jungs egal in welcher Zusammenstellung das auch auf den Platz bekommen. Heute hat das sehr gut funktioniert.“

 

Trotz der zahlreichen Veränderungen hielt die neu formierte Mainzer Defensive gegen Hamburg die Null.

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