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Lukas Ulrich hat sich beim SC Paderborn 07 nach drei Pflichtspieleinsätzen bereits als feste Größe im Kader etabliert. Auf der Pressekonferenz des SCP vor dem Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr), äußerte sich Cheftrainer Ralf Kettemann ausführlich zur Integration des Neuzugangs und sprach dem 22-Jährigen ein großes Zeugnis aus, während er gleichzeitig zu Geduld mahnte.

 

„Bislang sehr gut. Ich weiß, der junge Mann ist sehr selbstkritisch. Da müssen wir eine Balance finden“, zog Kettemann Bilanz. Der Coach erinnerte an Ulrichs direkten Einstieg: „Er hat jetzt drei Spiele für uns gemacht. Ab dem ersten Spiel, das er ohne Training bestritten hat hier gegen Köln, war schon zu sehen, welch großes Talent er ist. Ich kenne ihn schon länger, verfolge ihn länger.“

 

Nach einer soliden Vorstellung gegen Mainz legte Kettemann dar: „Ich leg die Latte bei ihm auch hoch, ohne dass wir zu kritisch werden. Das Potenzial ist einfach groß und das gilt es auszuschöpfen. Aber da dürfen wir uns auch ein bisschen Zeit lassen. Er kann Bundesliga spielen, das hat er gezeigt.“

 

Ulrich selbst reflektierte die ersten Schritte im neuen Trikot nüchtern und sieht vor allem in den physischen Anforderungen der höchsten Spielklasse das größte Lernfeld: „Ich glaube auf jeden Fall, zweite Liga Bundesliga ist das schon noch mal ein Riesenunterschied. Vor allem dann in der Handlungsschnelligkeit, Zweikämpfe. Vor allem im Kopf finde ich, dass ich auf jeden Fall noch meine Schritte gehen darf.“

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