Eintracht Frankfurt muss die erhoffte Rückkehr von Arnaud Kalimuendo abhaken. Trotz intensiver Bemühungen am Deadline Day kam bis zum Schließen des deutschen Transferfensters um 20 Uhr keine Einigung mit dem Nottingham Forest FC zustande. Sky, BILD und kicker berichten übereinstimmend, dass der 24-Jährige vorerst in England bleibt. Nach kicker-Informationen spielte dabei wohl auch eine Rolle, dass bei der Eintracht zunächst weitere Verkäufe Priorität hatten.
Besonders bitter ist der Ausgang, weil Kalimuendo selbst eine Rückkehr forcierte. BILD berichtete noch am Dienstagnachmittag, dass mit der Spielerseite längst alles geklärt sei und der Franzose „unbedingt und eigentlich auch nur“ wieder für die Eintracht spielen wollte.
Kalimuendo kennt Frankfurt bereits bestens. In der vergangenen Rückrunde war er von Nottingham Forest ausgeliehen und kam in 19 Bundesliga-Partien auf sechs Tore und eine Vorlage. Die damals vereinbarte Kaufoption über 27 Millionen Euro zog die Eintracht im Sommer nicht. Wenige Monate später scheiterte nun auch der zweite Anlauf auf eine Zusammenarbeit.
Aus der kurzfristig aufgekommenen Spur zu Joselu wird ebenfalls nichts. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau beschäftigte sich Eintracht Frankfurt nicht ernsthaft mit einer Verpflichtung des 36-Jährigen. Eine Rückkehr des ehemaligen SGE-Stürmers ist demnach nicht vorgesehen.
Rein formal könnte Joselu trotz des geschlossenen Transferfensters noch verpflichtet werden, da der Spanier bereits zuvor vereinslos war und für ihn andere Fristen gelten. Für die Eintracht spielt diese Möglichkeit nach aktuellem Stand allerdings keine Rolle.
Damit geht Frankfurt ohne den zusätzlich anvisierten Mittelstürmer in die Hinrunde. Mit Jonathan Burkardt, Younes Ebnoutalib und Malik Pimpong stehen Trainer Adi Hütter drei eingeplante beziehungsweise derzeit verfügbare gelernte Optionen für das Sturmzentrum zur Verfügung. Jessic Ngankam befindet sich ebenfalls weiterhin unter Vertrag, fällt nach seiner schweren Oberschenkelverletzung jedoch länger aus.
Gleichzeitig hat die Eintracht ihre Alternativen auf dieser Position im Sommer deutlich reduziert. Elye Wahi wurde mit Kaufoption nach Nizza verliehen, Noel Futkeu auf demselben Weg nach Elversberg abgegeben und Michy Batshuayi fest zum Abha Club nach Saudi-Arabien transferiert. Der Plan, nach diesen Abgängen mit Kalimuendo noch einmal nachzulegen, ging am Deadline Day letztlich nicht mehr auf.



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