Der FC Bayern wird im DFB-Pokalspiel gegen den VfL Osnabrück am Mittwochabend mit Jonas Urbig im Tor antreten. Das bestätigte Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Der Bayern-Coach unterstrich zugleich das große Vertrauen in den jungen Schlussmann. „Er hat viele wichtige Spiele gespielt wie das Pokalfinale. Das sind Meilensteine, die zeigen, dass er in wichtigen Spielen spielen kann“, erklärte Kompany. Auch über die Saison hinweg soll Urbig wie bereits im Vorjahr regelmäßig seine Einsatzmöglichkeiten erhalten.
Als festen Pokaltorwart möchte Kompany den 23-Jährigen allerdings ausdrücklich nicht einplanen. „Ich schließe kategorisch aus, dass man einen Pokaltorwart hat“, stellte der Belgier klar. Stattdessen werde je nach Spielplan und Belastung entschieden – auch mit Blick auf Manuel Neuer, der möglicherweise nicht jede Partie absolvieren könne.
Kompany möchte sich damit die notwendige Flexibilität zwischen den Pfosten bewahren. Das Modell eines festgelegten Pokaltorhüters habe er zu Beginn seiner Trainerkarriere bereits ausprobiert und rückblickend als „riesige Katastrophe“ empfunden.
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