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Eintracht Frankfurt hat in der Defensive nachgelegt und Lilian Brassier vom Stade Rennes FC verpflichtet. Wie die Hessen am Montag offiziell mitteilten, unterschreibt der 26-jährige Innenverteidiger einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 und erhält die Rückennummer 3. Nach Informationen von Sky überweist die SGE 8,5 Millionen Euro nach Frankreich, weitere Bonuszahlungen können hinzukommen.

 

Mit Brassier sichert sich Frankfurt einen erfahrenen Linksfuß für das Abwehrzentrum. Der 1,86 Meter große Franzose bringt bereits 161 Einsätze in der Ligue 1 mit und gehörte auch in der vergangenen Saison beim Stade Rennes FC zum Stammpersonal. In 27 Ligapartien kam der Defensivmann zum Einsatz. Neben seiner angestammten Position in der Innenverteidigung wurde Brassier im Laufe seiner Karriere gelegentlich auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt.

 

Auch für Adi Hütter ist der Neuzugang kein Unbekannter. Der Eintracht-Coach kennt Brassier aus seiner eigenen Zeit in der Ligue 1 und schätzt die Qualitäten des 26-Jährigen. Sportvorstand Markus Krösche hebt insbesondere dessen Physis, Geschwindigkeit und Intensität in den Zweikämpfen hervor. Mit diesen Eigenschaften soll Brassier der Frankfurter Defensive zusätzliche Stabilität verleihen.

 

Seine Verpflichtung folgt unmittelbar auf den Abgang eines Spielers mit einem ähnlichen Positionsprofil. Arthur Theate wechselte am Sonntag offiziell auf Leihbasis zum Bologna FC 1909 und kann von den Italienern anschließend per Kaufoption fest verpflichtet werden. Wie Brassier ist auch der Belgier Linksfuß und sowohl im Abwehrzentrum als auch auf der linken Seite einsetzbar.

 

Für die beiden Innenverteidigerpositionen in Hütters Viererkette ist die Eintracht damit personell breit aufgestellt. Neben Kapitän Robin Koch und Neuzugang Brassier stehen Nnamdi Collins sowie der im Sommer verpflichtete Otávio bereit. Hinzu kommt Jeremiaha Maluze, der sich zuletzt in den Vordergrund gespielt hat und beim 3:3 gegen den 1. FC Union Berlin bei seinem Startelfdebüt zu überzeugen wusste. Brassier bringt in diesen Konkurrenzkampf nun noch einmal reichlich Erfahrung auf höchstem Niveau mit.

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