Eintracht Frankfurt hält sich kurz vor dem Deadline Day eine prominente Option für den Sturm offen. Nach Sky-Informationen beschäftigen sich die Hessen mit einer Rückkehr von Joselu. Mit dem 36-Jährigen, der seit Anfang Juli vereinslos ist, laufen demnach bereits Gespräche. Frankfurt soll derzeit konkreter sein als der 1. FC Union Berlin, der ebenfalls Interesse zeigen soll.
Sportlich würde der 1,91 Meter große Angreifer reichlich Erfahrung mitbringen. Seine letzte Station in Europa war Real Madrid, für das er in der Saison 2023/24 insgesamt 17 Pflichtspieltore erzielte. Besonders in der Champions League erwies sich Joselu mit fünf Treffern in nur 273 Einsatzminuten als äußerst effizient und schoss die Königlichen mit seinem Doppelpack im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Bayern München ins Endspiel. Am Saisonende standen der Champions-League-Titel, die spanische Meisterschaft und der Gewinn des spanischen Supercups. Wenige Wochen später wurde Joselu mit Spanien zudem Europameister.
Für den gebürtigen Stuttgarter wäre Frankfurt kein Neuland. Bereits in der Saison 2013/14 lief Joselu auf Leihbasis für die Eintracht auf und kam wettbewerbsübergreifend auf 14 Treffer in 33 Einsätzen. Weitere Bundesliga-Erfahrung sammelte er bei der TSG Hoffenheim und anschließend bei Hannover 96. Mehr als zwölf Jahre nach seinem ersten Engagement könnte sich nun kurzfristig die Tür für eine Rückkehr an den Main öffnen.
Parallel dazu arbeitet die Eintracht weiterhin an einer Rückkehr von Arnaud Kalimuendo. Der 24-Jährige war in der vergangenen Rückrunde vom Nottingham Forest FC ausgeliehen und erzielte in 19 Bundesliga-Partien sechs Treffer. Nach übereinstimmenden Medienberichten stehen beide Vereine erneut im Austausch. Die Vorstellungen liegen allerdings noch deutlich auseinander: Sky zufolge bevorzugt Nottingham einen festen Verkauf und verlangt mehr als 30 Millionen Euro.
Ob die Personalien Joselu und Kalimuendo unmittelbar miteinander verknüpft sind, ist derzeit offen. Klar ist jedoch, dass die SGE auf den letzten Metern der Transferperiode mehrere Möglichkeiten für eine weitere Verstärkung im Angriff auslotet. Bei Joselu hätte Frankfurt dabei einen finanziellen Vorteil: Für den routinierten Mittelstürmer würde keine Ablöse fällig, nachdem sein Vertrag beim Al-Gharafa Sports Club Ende Juni ausgelaufen ist.

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