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Trotz der deutlichen 0:3-Auftaktniederlage gegen RB Leipzig gab es bei Borussia Mönchengladbach einen wichtigen personellen Lichtblick: Mittelstürmer Tim Kleindienst stand nach seinem kurzfristig verpassten Einsatz im DFB-Pokal überraschend über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

 

Für den 30-jährigen Angreifer war es der erste Pflichtspieleinsatz über die volle Distanz seit rund 16 Monaten. Cheftrainer Eugen Polanski zeigte sich auf der Pressekonferenz nach Spielende entsprechend erleichtert: „Ja, wir sind natürlich froh, dass Tim erstmal wieder zurück ist.“

 

Dabei sei von vornherein keineswegs vorgesehen gewesen, den Stürmer direkt über die vollen 90 Minuten zu beanspruchen, „weil es in der Vorbereitung auch noch kein einziges Mal passiert ist. Aber er hat gezeigt, dass er es kann.“

 

Dass es am Ende doch zum unerwarteten Härtetest kam, lag vor allem an einer unglücklichen personellen Entwicklung im zweiten Durchgang. Zwar habe Kleindienst zwischendurch eine kleine Schwächephase gehabt, in der das Trainerteam eigentlich reagieren wollte, „dann ist die Verletzung von Hashioka dazu gekommen“, erklärte Polanski mit Blick auf den geplatzten Wechselplan.

 

Anstatt vorzeitig Feierabend zu machen, musste sich der Stoßstürmer durchbeißen und wusste dabei aus Sicht seines Trainers zu überzeugen. Kleindienst habe die Zähne zusammengebissen und es auf dem Feld „sehr, sehr clever gemacht“. Polanski lobte abschließend, der Angreifer habe sich „nicht groß anmerken lassen“, dass er so lange kein Spiel mehr über die volle Distanz bestritten hatte.

 

Zwar fehlte der Fohlenelf vor dem gegnerischen Gehäuse noch die nötige Durchschlagskraft, die physische Widerstandsfähigkeit ihres Angreifers dient den Gladbachern dennoch als wichtiges Signal für die kommenden Wochen.

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