Beim Hamburger SV deutet sich kurz vor Transferschluss gleich der nächste Coup an. Nachdem Fábio Vieira unmittelbar vor seiner Rückkehr in den Volkspark steht, soll auch Zakaria El Ouahdi den Weg nach Hamburg einschlagen. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts haben inzwischen auch die Verantwortlichen des KRC Genk grünes Licht für einen Transfer des Rechtsverteidigers gegeben.
Damit zeichnet sich ab, dass der HSV tatsächlich beide Personalien verwirklichen kann. Gerade finanziell war zuletzt noch offen, ob neben der aufwendigen Vieira-Rückkehr auch der Transfer von El Ouahdi realisierbar sein würde. Sportlich stehen die beiden Verpflichtungen ohnehin unabhängig voneinander: Während Vieira für zusätzliche Kreativität in der Offensive sorgen soll, ist El Ouahdi für die rechte Schiene vorgesehen.
Mit dem 24 Jahre alten marokkanischen Nationalspieler hatten sich die Hamburger bereits zuvor auf die persönlichen Vertragsbedingungen verständigt. Nun wird El Ouahdi im Laufe des Sonntags in Hamburg erwartet, wo noch der Medizincheck aussteht. Läuft dabei alles nach Plan, soll er anschließend einen Fünfjahresvertrag im Volkspark unterschreiben.
Auf der rechten Seite bestand beim HSV nach den Abgängen im Sommer ohnehin Handlungsbedarf. William Mikelbrencis wechselte inzwischen zum SV Darmstadt 98, Giorgi Gocholeishvili kehrte nach seiner Leihe zunächst zu seinem Stammverein zurück und steht mittlerweile beim Cádiz CF unter Vertrag. Mit El Ouahdi würde nun die angestrebte neue Lösung für diese Position kommen.
Wie hoch die Ablösesumme ausfällt, ist bislang nicht bekannt. Laut Hamburger Abendblatt soll sie allerdings deutlich unter dem auf 17 Millionen Euro bezifferten Marktwert des Spielers liegen. Zusammen mit der bevorstehenden Vieira-Verpflichtung muss sich der HSV finanziell dennoch erheblich strecken.
Kurz nach der sich anbahnenden Rückkehr Vieiras nimmt damit auch die zweite große Personalie konkrete Formen an: Statt sich zwischen beiden Transfers entscheiden zu müssen, scheint Hamburg nun tatsächlich sowohl den Spielmacher als auch den neuen Mann für die rechte Schiene zu bekommen.

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