Für Leopold Querfeld war der Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt (3:3) eine Partie mit Höhen und Tiefen. Nachdem dem Innenverteidiger vor dem 1:2 ein folgenschwerer Annahmefehler unterlaufen war, der unmittelbar zum Gegentor führte, spielte sich der 22-Jährige im weiteren Verlauf zurück in die Partie und hatte am Ende großen Anteil am Berliner Comeback.
Trainer Mauro Lustrinelli zeigte sich insbesondere von der Reaktion seines Schützlings angetan. „In der Pause habe ich gesehen, dass er fokussiert war“, erklärte der Union-Coach nach der Partie. Querfeld habe sich „von Aktion zu Aktion gesteigert“ und sich von seinem Fehler nicht aus der Bahn werfen lassen. Gerade in der Luft gewann der Österreicher im weiteren Spielverlauf zahlreiche Duelle.
In der Schlussphase belohnte sich Querfeld schließlich auch offensiv. Zunächst köpfte er nach einer Ecke von Josip Juranović zum 2:3 ein (79.), ehe er in der Nachspielzeit eine Hereingabe per Kopf zu Tim Skarke verlängerte, der den 3:3-Ausgleich erzielte (90.+2).
Lustrinelli hob neben Querfelds „mentaler Reaktion“ auch den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor. Unmittelbar nach dem Fehler seien mehrere Mitspieler auf den Verteidiger zugegangen und hätten ihm Mut zugesprochen. „Das ist für mich einer der schönsten Aspekte des heutigen Tages“, bilanzierte der Coach.
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