Said El Mala hat beim 3:2-Erfolg des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim einmal mehr seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Der 20-Jährige ließ sich von vergebenen Möglichkeiten in der ersten Hälfte nicht aus der Ruhe bringen und belohnte sich nach dem Seitenwechsel mit einem Treffer. Nach rund 65 Minuten war für den Linksaußen allerdings vorzeitig Schluss.
Cheftrainer René Wagner gefiel insbesondere, wie El Mala mit den zunächst ausgelassenen Chancen umging. „Am Ende bleibt er dran und das ist das Wichtige für uns“, erklärte der Coach. Der Offensivmann müsse inzwischen regelmäßig gegen mehrere Gegenspieler ins Duell gehen, da seine Stärken längst bekannt seien. Das koste entsprechend Kraft.
Wagner sieht El Mala inzwischen auch mental gefestigter als noch in der vergangenen Saison. Gleichzeitig versucht der FC, den gestiegenen Trubel um seinen Offensivspieler möglichst von ihm fernzuhalten. „Am Ende tun wir ihm einen Gefallen, wenn wir ihn Fußball spielen lassen“, so Wagner. Genau das zeige El Mala sowohl im Training als auch in den Spielen.
Grund zur größeren Sorge besteht nach der Auswechslung nicht. Wagner stellte klar, dass bei El Mala „nichts“ sei. Der Spieler selbst erklärte gegenüber dem GEISSBLOG, dass Krämpfe für sein vorzeitiges Ende verantwortlich waren.
Ganz abhaken möchte El Mala die Angelegenheit dennoch nicht. „Ich hatte Krämpfe, ich weiß nicht, warum. Da muss ich nachhaken“, kündigte er mit Blick auf Gespräche mit der medizinischen Abteilung an.
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