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Max Moerstedt erwischte beim 2:3 der TSG Hoffenheim gegen den 1. FC Köln einen bitteren Moment. Der 20-Jährige übernahm beim Elfmeter die Verantwortung, scheiterte jedoch vom Punkt. Cheftrainer Christian Ilzer stellte sich nach der Partie hinter seinen Angreifer und wertete dessen Entschlossenheit ausdrücklich positiv.

 

Dass Moerstedt zum Strafstoß antrat, war für Ilzer grundsätzlich kein Problem. „Max ist ein Goalgetter. Max hat schon viele Elfmeter geschossen, trainiert es auch ständig“, erklärte der TSG-Coach. Hätte sich der Stürmer die Aufgabe nicht zugetraut, hätte er den Ball auch einem Mitspieler überlassen können.

 

Stattdessen gefiel Ilzer die Bereitschaft seines Schützlings, in dieser Situation voranzugehen. „Das gefällt mir auch an ihm, Verantwortung zu übernehmen, zum Punkt zu gehen und zu sagen: Ich trage die Nummer 9 auf dem Rücken.“ Dass der Versuch letztlich nicht im Tor landete, gehört aus Sicht des Trainers zur Entwicklung dazu.

 

Ilzer sieht Moerstedt in einem Entwicklungsprozess

Gerade bei den vielen jungen Spielern im Hoffenheimer Kader sieht Ilzer solche Erfahrungen als Teil eines Lernprozesses. Dabei gehe es auch darum, äußere Einflüsse und „Nebengeräusche“ auszublenden und sich unabhängig von Einsatzzeit und Spielsituation vollständig auf die eigene Aufgabe zu konzentrieren.

 

Für Moerstedt bedeutet der Fehlschuss damit keinen grundsätzlichen Vertrauensverlust. Vielmehr erwartet Ilzer, dass der Angreifer aus der Situation seine Lehren zieht.

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