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Bei Alessandro Vogt zeichnet sich kurz vor Transferschluss die erwartete Leihe ab – nun steht auch das Ziel fest. Nach Informationen von Sky haben sich die TSG Hoffenheim und der 1. FC Heidenheim auf einen Wechsel des 21-Jährigen verständigt. Der Mittelstürmer soll bis zum Saisonende an den Zweitligisten ausgeliehen werden, eine Kaufoption ist nicht vorgesehen. Medizincheck und Vertragsunterschrift stehen noch aus.

 

Damit scheint Heidenheim das Rennen um einen Spieler gewonnen zu haben, für den sich zuletzt zahlreiche Klubs aus der 2. Bundesliga interessiert hatten. Konkret bekannt war bislang vor allem Hannover 96 als möglicher Abnehmer.

 

Ausschlaggebend dafür ist vor allem die Situation im TSG-Sturm. Vogt war erst in diesem Sommer vom FC St. Gallen verpflichtet worden, sieht sich nach der Rückkehr von Fisnik Asllani jedoch großer Konkurrenz ausgesetzt. Für seine weitere Entwicklung soll deshalb regelmäßige Spielpraxis im Vordergrund stehen, die ihm in Heidenheim deutlich eher winkt.

 

Neue Chance nach starkem Jahr in St. Gallen

Dass Vogt bereits regelmäßig für Tore sorgen kann, stellte er in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis. Für St. Gallen kam der Angreifer in 41 Pflichtspielen auf 18 Treffer und fünf Vorlagen und gehörte damit zu den prägenden Offensivspielern der Schweizer.

 

Der Schritt nach Heidenheim bedeutet nun zwar zunächst den Gang in die 2. Bundesliga, bietet Vogt dafür aber die Aussicht auf eine deutlich größere Rolle. Beim FCH ist im Angriff zudem gerade Platz entstanden: Marvin Pieringer hat den Klub erst kürzlich verlassen und sich dem SC Paderborn 07 angeschlossen.

 

Da keine Kaufoption vereinbart wurde, ist die Leihe klar als Entwicklungsschritt angelegt. Nach der Saison soll Vogt zunächst wieder zur TSG Hoffenheim zurückkehren.

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