Für Josha Vagnoman hätte der Bundesliga-Saisonauftakt des VfB Stuttgart beim FC Bayern München kaum turbulenter verlaufen können. Beim schlussendlichen 1:5 (0:1) der Schwaben in der Allianz Arena stand der rechte Verteidiger im Mittelpunkt des Geschehens – mit einem sehenswerten Treffer und einem unglücklichen Eigentor.
Kurz nach der Pause traf der Außenverteidiger in der 52. Minute aus 14 Metern wuchtig zum 1:1-Ausgleich für den VfB. Nur wenige Minuten später rutschte Vagnoman bei einer Klärungsaktion im Regen weg und beförderte das Leder unglücklich zum 1:3 ins eigene Tor, womit die Partie nach dem zuvor schnellen, erneuten Führungstor durch Michael Olise endgültig kippte.
Trotz des schmerzhaften Patzers nahm Cheftrainer Sebastian Hoeneß seinen Spieler nach Abpfiff demonstrativ in Schutz und zog ein insgesamt positives Fazit über die couragierte Leistung des 25-Jährigen gegen die brandgefährlichen Münchner: „Josha hat defensiv seinen Part sehr, sehr gut gemacht, hat sehr diszipliniert verteidigt, das ist nicht einfach gegen die sehr intensiv spielenden Außenverteidiger der Bayern.“
Zu der Szene, die zum Eigentor führte, äußerte sich Hoeneß verständnisvoll: „Er will ja sicherlich nicht den Ball ins eigene Tor schießen, deswegen unglücklich, weil er keinen hinter sich hat.“
Die sportliche Situation um Vagnoman ist direkt zum Saisonstart somit eine sehr spannende, so gilt der Akteur beim VfB nicht als gesetzt, wird aber durch Verletzungen von Lorenz Assignon und Nikolas Nartey dringend gebraucht.
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