Der Anpfiff der Bundesliga-Saison 2026/27 steht vor der Tür! Für uns ist es also erstmals seit Langem wieder an der Zeit, euch mit den letzten wichtigen Informationen vor dem Wochenende zu versorgen.
In dieser Woche haben wir bei vier Teams Last-minute-Änderungen parat.
Update: Auch bei RB Leipzig sind wir kurzfristig noch mal tätig geworden.
RB Leipzig: Demichelis hat auf der Pressekonferenz in den höchsten Tönen von Estève gesprochen und ihm eine gute Trainingswoche bescheinigt. Der Trainer will Innenverteidiger, die „wie Brüder“ füreinander kämpfen, und sieht in dem Neuzugang genau so eine Sorte Abwehrspieler. Auch die jüngsten Verletzungsprobleme sind für Demichelis Geschichte. Wir sind inzwischen überzeugt, dass ein Startelfeinsatz realistisch ist, was wiederum zulasten von Orbán geht.
TSG Hoffenheim:
In der Offensive können wir uns gut vorstellen, dass ein echter Neuner neben Hložek, der starten dürfte, gefragt ist. Deshalb rückt Moerstedt anstelle von Daghim in die erste Elf. Daghim kann aber verschiedene Rollen ausfüllen und bleibt weiterhin denkbar. Auch Conté, der zu gefallen weiß, bleibt im Rennen.
1. FSV Mainz 05:
Die Rheinhessen haben sich sehr um den Verbleib des in der Vorsaison ausgeliehenen Posch bemüht. Wir sehen die Zeit für ihn nun allmählich gekommen, auch in der Startelf seinen Platz wieder einzunehmen. Das könnte zum Nachteil von Gruber gehen.
Borussia Mönchengladbach:
Linksaußen Hack ist ohne körperliche Probleme durch die Vorbereitung gekommen – ein Thema, dass ihm in der jüngeren Vergangenheit im Wege stand. Der Tordrang und seine Eins-gegen-eins-Stärken dürften gegen Leipzig gefragt sein. Honorat passt auf der anderen Seite als Gegenpart, für Konter, Standards und aufgrund der benötigten Defensivarbeit, die er leisten kann. Mohya dürfte dann nur die Bank bleiben.
SC Paderborn:
In der Abwehrkette machen wir noch einen Dreher: Sticker hat als Linksfuß zwar auch gute Chancen, als halb-linker Part zu beginnen, doch wir gehen am Ende mit Hansen, da dieser auch letzte Woche im Pokal den Vorzug auf dieser Position erhielt.
SC Freiburg:
Für den zu erwartenden Ballbesitz gegen Bremen scheint Grifo wie gemacht. Auch in der Vergangenheit waren Werder-Spiele häufig seine. Scherhant hat jedoch einen so starken Lauf, dass die Startelf ohne ihn gerade nur schwer vorstellbar ist. In den Playoffs zur Conference League am Donnerstag lieferte er enorm stark ab und durfte dann früh Feierabend machen, sodass genügend Körner da sein sollten.
Werder Bremen:
Nach dem Pokalspiel gegen Lüneburg hat Mbangula ordentlich Kritik abbekommen, auch von seinem Trainer. Daniel Thioune wird den Linksaußen keineswegs fallen lassen, dass er ihn in der Startelf belässt, ist nicht in Stein gemeißelt. Grüll konnte im Test gegen Meppen Punkte sammeln und darf sich Hoffnungen auf eine Chance von Beginn an machen.
Schalke 04:
Gosens baut nach einer Verletzungspause immer mehr Fitness auf. V. Becker hat sich während seiner Abwesenheit ordentlich präsentiert, aber früher oder später wird Gosens in die Anfangsformation zurückdrängen.
SV Elversberg:
Wegen einer Pokalsperre war die Lage für Pinckert unmittelbar vor dem Bundesliga-Start nicht ideal. Bei der Saison-Generalprobe gehörte er nicht zur A-Elf, im Pokal gab es logischerweise ebenfalls keine Minuten. Dass Le Joncour von dieser Situation profitieren kann, ist nicht ausgeschlossen.

Kommentare50
Diskutiere mit der Community über diesen Artikel